Apfelkuchen mit Sauerrahm

Apfelkuchen mit Sauerrahm ist ein geliebter Apfelkuchen der Familie. Mit frischen Boskop-Äpfeln oder mit Äpfeln, die so keiner mehr essen mag (Resteverwertung), ist dieser gut zuzubereiten. Wir lieben die Gesamtkomposition: Mürbeteig, saftige Apfelfüllung und als Topping Nuss-Streusel!


Zutaten (Springform 26 oder 28 cm Durchmesser für 12 Stück):

Mürbeteig:

  • 200 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 125 g kalte Butterwürfel (oder Margarine)
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Streusel:

  • 60 g Butter (oder Margarine)
  • 60g brauner Zucker (geht auch mit weißem Zucker)
  • 50 g Mehl
  • 1/2 TL Zimt
  • 70 g gehackte Walnüsse

TIPP: Als Nussallergiker kann man diese auch weg lassen und alternativ den Streuselteig verdoppeln.

Belag:

  • 1 kg Äpfel z.B. Elstar; Boskop (gewogen mit Schale)
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 150g saure Sahne
  • 3 EL Mehl (30g)
  • 1 Zitrone

Backofen: 180° Grad Umluft / vorgeheizt/ auf dem Ofenrost (-gitter). Backzeit: 40 bis 45 Minuten


Zubereitung:

Mürbeteig:

  1. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen.
  2. Ein Ei und die Butter in kleinen Stücken dazu geben.
  3. Alles mit einer Gabel durchrühren, bis das Ei sich verbunden hat.
  4. Danach die Mischung schnell mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
  5. Zu einer Platte formen und in Klarsichtfolie 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Streuselteig:

  1. In der Schüssel des Mürbeteigs (braucht nicht gereinigt werden) kann nun der Streuselteig fertiggestellt werden.
  2. Butter, brauner Zucker, Mehl, Zimt und gehackte Walnüsse verkneten.
  3. Zu einer Kugel formen und in den Kühlschrank stellen.

Belag:

  1. Für die Äpfel eine Schüssel bereit stellen und den Saft einer ausgepressten Zitrone hinein geben.
  2. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  3. Fertige Stücke in die Schüssel geben und mit Zitronensaft bedecken. TIPP: Der Saft verhindert, dass die Äpfel braun werden.
  4. In einer weiteren Schüssel Ei, Zucker, Mehl und saure Sahne verrühren.
  5. Die Äpfelstücke unterrühren (evtl. vorher überschüssigen Zitronensaft abgießen).

Vollendung:

Nachdem der Mürbeteig 30 Minuten im Kühlschrank war, lege ich ihn noch für 10 Minuten in den Tiefkühlschrank, sobald ich den Kuchen fertig stellen will.

  1. Ofen vorheizen.
  2. Springform mit Butter einfetten.
  3. Mürbeteig aus dem Tiefkühlfach nehmen. Nun muss dieser ausgerollt werden, um als Boden und Rand für den Kuchen genutzt werden zu können.
  4. Beim Ausrollen ist es wichtig, schnell zu arbeiten und darauf zu achten, dass unter dem Teig konstant so viel Mehl ist, dass man ihn immer leicht gelöst bekommt. Die erste Mehl-Lage zum Ausrollen schafft man sich, in dem man die Arbeitsfläche leicht feucht abwischt und das drüber gestäubte Mehl auf der feuchten Oberfläche verteilt. Noch ein bisschen Mehl zusätzlich darauf geben und auf dieses den Teig setzen. Für die Oberfläche des Teiges ebenfalls immer so viel Mehl zum Einstäuben nehmen, dass die Teigrolle nicht kleben bleibt. Zum Nachmehlen unter dem Teig und zur Kontrolle, dass der Teig nicht an der Arbeitsfläche kleben bleibt, kann man jeweils eine Hälfte des ausgerollten Teiges mit Hilfe der Teigrolle aufrollen, die Arbeitsfläche zur Hälfte neu mit Mehl bestäuben und die Teigplatte zurück legen. Die ausgerollte Teigplatte sollte etwas mehr als 29 cm Durchmesser haben, damit man beim Auslegen der Springform gleich einen Rand erzielt.
  5. Hat man den Ausroll-Durchmesser erreicht ( zum Prüfen: die Springform über den ausgerollten Teig halten), klappt man die Seiten des Kreises ein und setzt das geformte Viereck auf die Mitte des Springformbodens.
  1. Nun klappt man die eingeklappten Teigflächen wieder vorsichtig nach außen auf. Den Teig vorsichtig an den Springformboden und -rand drücken. Es kann sein, dass man beim Mürbeteig für den Rand an einigen Stellen etwas hinzufügen und an anderer Stelle etwas weg nehmen muss. Ziel ist ein Rand der vom Springformboden etwa zwei Zentimeter hoch ist. Der Rand kann gerne dünn sein.
  2. Nun mit einer kleinen Kelle die Äpfel auf dem Mürbeteig verteilen. Achtung: Darauf achten, dass der Teigboden keine Risse bekommt und das die Äpfel mit der sauren Sahne gleichmäßig verteilt werden.
  3. Zuletzt den Streuselteig auf den Äpfeln verteilen. Hierfür reißt man kleine Fetzen des Streuselteigs ab und verteilt sie auf dem Kuchen.

Jetzt kann der Kuchen auf das Rost des vorgeheizten Backofens gestellt und 40 bis 45 Minuten fertig gebacken werden.

Guten Appetit!

Tomatensoße (z.B. für Pizza)

Dies ist ein genial einfaches Soßenrezept, für das man die Basiszutaten immer parat haben kann. Schlüssel für ein Ergebnis der Extraklasse sind die Tomaten (am besten: „San Marzano“ – siehe Bild unten). Die Soße ist der Familienklassiker auf Pizza oder lecker zu Nudeln mit frisch geriebenem Parmesan.


Zutaten für Tomatensoße (für 4 Pizzen/ mit Nudeln für 3 Portionen):

  • 2 Schalotten (50g ungeschält; oder 1 kleine Zwiebel)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Dose ganze geschälte Tomaten (400g e; 260g Abtropfgewicht; gerne „San Marzano“ Tomaten)
  • 2 EL Öl (z.B. Olivenöl)
  • 1 EL Tomatenmark (15g)
  • 1/2 TL Zucker (3g)
  • 1/2 TL Salz (3g)
  • 1 Teel. getrockneter Oregano
  • Pfeffer

Kochzeit: 20 Minuten


  1. Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken (wenn du die Soße für Pizza pürierst, muss beides nur grob zerkleinert werden).
  2. Das Öl in einem kleinen tiefen Topf erhitzen.
  3. Schalotten und Knoblauch darin 2-3 Minuten andünsten. Sie sollen nicht braun werden.
  4. Das Tomatenmark, Salz und Zucker hinzufügen und kurz mit dünsten.
  5. Danach die Herdplatte ausstellen und die Tomaten vorbereiten.
  6. Stielansätze, Reste von Schale und eventuelle Stellen der Tomaten entfernen. Jede Tomate grob zerkleinern und in den Topf mit den Zwiebeln geben (inklusive Tomatensaft aus der Dose).
  7. Die Soße bei mittlerer Hitze der Herdplatte 20 Minuten offen kochen lassen.
  8. Oregano dazu geben. WICHTIG: Wenn die Soße püriert wird, den Oregano erst nach dem Pürieren hinzu geben – siehe Tipp 1.
  9. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  10. Etwa 20 Minuten ohne Deckel bei schwacher Hitze einkochen lassen.

TIPP 1: Wenn die Soße für Pizza genutzt wird, püriere ich sie.

TIPP 2: Man kann die Soße auch auf Vorrat kochen. Sie lässt sich sehr gut einfrieren.

TIPP 3: Wenn man die Soße als Nudelsosse verwendet, kann man San Marzano Tomaten benutzen. Leider etwas teurer als andere Dosentomaten, aber es lohnt sich. Kann man natürlich auch für die Pizzasoße machen! 🤩

Guten Appetit!

Hefezopf

Ja, wenn man diesen Hefeteig erstmal drauf hat, lässt sich ganz viel damit machen. Ein frischer Hefezopf ist das Highlight für jedes Frühstück.

-> siehe auch Schwedische Buller oder Pflaumenkuchen.


Zutaten:

  • 500g Weizenmehl (Type 405)
  • 75g Zucker
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Pckg. (8g) Trockenhefe (oder 1/2 Würfel frische Hefe)
  • 250ml Milch (VEGAN: z.B. Hafer- oder Sojamilch)
  • 75g Butter (VEGAN: Margarine z.B. Sanella)

Einen Hefeteig (süß) zubereiten.

Nach der Gehzeit wird der Hefeteig zu einem Hefezopf weiter verarbeitet.

TIPP: Du willst den Hefezopf für ein Sonntagsfrühstück vorbereiten? Dann rühre alle Zutaten abends zusammen und lass den Teig, mit einem sauberen Geschirrtuch bedeckt, im Kühlschrank gehen. Du willst ihn um 10 Uhr auf dem Frühstückstisch haben? Dann solltest du den Teig um 8.00 Uhr aus dem Kühlschrank holen und um 8.30 Uhr mit der Fertigstellung beginnen.

Die Fertigstellung:

  1. Heize den Ofen auf 180 Grad Umluft vor (oder 200 Grad Ober-/Unterhitze)
  2. Jetzt teilst du den Teig in drei gleich große Portionen.
  3. Diese Portionen nicht mehr kneten, sondern zu etwa 40 cm langen Strängen mit den Händen ausrollen.
  4. Zu Beginn legst du je ein Ende der drei Stränge übereinander und flechtest einen Zopf, in dem du abwechselnd (links/rechts) immer den äußeren Strang über den mittleren Strang legst.

Die losen Ende oben und unten werden zusammengedrückt und unter dem Zopf gestülpt.

Der fertig geflochtene Zopf wird auf das Backblech gesetzt.

Wenn du magst, bestreiche den Zopf jetzt mit einer Eigelb-Milch-Mischung. Das gibt einen tollen Glanz.

Eigelb-Milch-Mischung: Ein Ei trennen und nur das Eigelb verwenden. In einer kleinen Schüssel das Eigelb mit Milch bedecken und alles mit einer Gabeln verrühren. Diese Mischung mit einem Pinsel auf den Zopf geben.

Guten Appetit!

Schritt 15

Rote-Beete-Hummus

Inspiriert von den Bowls des HOLY GREENSs in Stockholm, ist das Rezept für das Rote-Beete Hummus entstanden. Das Hummus kann Zutat in einer Bowl sein, ist aber auch solo auf Brot oder als Dip sehr lecker!


Zutaten:

  • 400g Kichererbsen (fertig gegart; Achtung: Flüssigkeit aus der Dose auffangen)
  • 1 Rote Beete Knolle (ca. 120g; fertig gegart; aus dem Vakuumpack)
  • 2-3 Esslöffel Sesampaste (Tahin;z.B. Alnatura)
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Flüssigkeit von den Kichererbsen
  • 1-2 Knoblauchzehen

Alle oben genannten Zutaten in einen hohen Mixbecher füllen und mit einem Pürierstab pürieren (oder in einem Mixer), bis ein glattes Mus entstanden ist. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

TIPP: Die restliche rote Beete lässt sich bis zum nächsten Hummus einfrieren, wenn ihr keine andere Verwendung dafür habt. Wiegt sie euch gleich so ab, wie sie für die nächste Herstellung gebraucht wird.

Lecker in der Bowl a la Stockholm.

Guten Appetit!

Gemüse-Puten-Curry

Curry gibt es in vielen Varianten. Dieses ist aus heimischem Gemüse mit Putenbrust. Koche dazu Reis und das Menü ist komplett.


Zutaten (für 4 Personen):

In Klammen findest du die Gewichte der Zutaten im vorbereiteten Zustand.

  • 1-2 rote Paprika (ca. 250g)
  • 1 grüne Parika (ca. 120 g)
  • 1 Zucchini (ca. 200 g; evtl. etwas die „Kerne“ entfernen- siehe Foto)
  • 4 Möhren (ça. 240g)
  • 1 Bund Lauchzwiebeln (ca.160 g)
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Bund frische glatte Petersilie (oder nach Geschmack)
  • 500 g Puten- oder Hühnerbrustfilet (VEGETARISCH: 300 g vorgegarte Kichererbsen (Dose/ Glas))
  • 2 TL Kokosfett
  • 4 TL Currypulver (z.B. von Ostmann)
  • 400 ml Kokosmilch (z.B. von Rapunzel (ohne Zusätze))
  • 1 EL Wasser
  • 1/4 TL Chiligranulat
  • 1/2 TL Ingwerpulver
  • Salz/ Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Paprikaschoten und Zucchini waschen und in gabeltaugliche Würfel schneiden.
  2. Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  1. Von den Lauchzwiebeln die Wurzeln abschneiden und die äußere Haut jeder Zwiebel entfernen. Vom dunkelgrünen Teil nur das entfernen, was nicht gut ist. Nun die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden.
  2. Den Knoblauch abziehen und fein hacken.
  3. Die Petersilie waschen, die Blätter abzupfen und fein hacken.
  4. Die Putenbrustfilets kalt abbrausen, mit Küchenpapier trocken tupfen und in Streifen schneiden.
  5. 1 TL Kokosfett in einer beschichteten Pfanne erhitzen.
  6. Das Fleisch kräftig darin anbraten (ca. 8 Minuten).
  7. Die Lauchzwiebelringe, Knoblauch, Chili und Ingwer dazugeben und mit braten.
  8. Salzen und 2 TL Currypulver dazugeben, kurz mitschwenken.
  9. Dann das Fleisch auf einem tiefen Teller beiseite stellen.
  1. Erneut einen Teelöffel Fett in der Pfanne erhitzen.
  2. Paprika, Zucchini und Möhren hineingeben und kurz anschwitzen.
  3. Das Wasser (1 EL) hinzu geben und das Gemüse unter Rühren bei schwacher Hitze dünsten (ca. 3 Minuten; Deckel geschlossen).
  4. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Jetzt das Fleisch der Gemüsemischung beifügen.
  6. 2 TL Currypulver zufügen und unterrühren.
  7. Anschließend die Kokosmilch hinzufügen.
  8. Alles für 5-7 Minuten köcheln lassen.
  9. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

TIPP: Das Curry lässt sich einfrieren und kann also für einen Anlass vorbereitet werden. Solltest du das machen wollen, dann lass das Curry nur 5 Minuten kochen. Das Curry wird nach dem Auftauen dann zu Ende gekocht (nochmal final abschmecken).

Guten Appetit!

Originalrezept: Die Ernährungsdocs

Pflaumenkuchen vom Blech

Hefeteig, Früchte und Streusel sind schon einzeln toll. Kombiniert man sie zu einem Pflaumenkuchen, essen alle gerne mit.


Zutaten (für ein Blech):

  • 500 g Weizenmehl (Type 405)
  • 75 g Zucker
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Pckg. (8g) Trockenhefe (oder 1/2 Würfel frische Hefe)
  • 250ml Milch (VEGAN: z.B. Hafer- oder Sojamilch)
  • 75 g Butter (VEGAN: Margarine z.B. Sanella)
  • 1 kg Pflaumen
  • Streuselteig für ein Blech (200 g Zucker, 300 g Mehl, 200g Butter (VEGAN: vegane Butter oder Margarine, 1/2 TL Zimt)

Zubereitung:

  1. Den Hefeteig (süß) zubereiten und mindestens eine Stunde gehen lassen.
  2. Den Streuselteig zubereiten.
  3. Die Pflaumen entkernen und für das Blech vorbereiten. Die Schnnitttechnik habe ich von meinem Vater übernommen. Man schneidet Viertel, die als Kette aneinander hängen. Wenn das nicht funktioniert, kannst du auch die Pflaumen nur halbieren.
  1. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Den Teig, nach der Gehzeit, auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausbreiten.
  3. Die zugeschnittenen Pflaumen darauf verteilen.
  4. Den Streuselteig gleichmäßig darüber streuseln.
  5. Das Backblech auf die mittlere Einschubhöhe in den Ofen geben.
  6. Den Kuchen ca. 30 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
  7. Vor dem Verzehr 30 Minuten auskühlen lassen.

Der Kuchen schmeckt solo, aber auch Vanilleeis oder Sahne sind eine feine Kombination dazu.

Guten Appetit!

Streuselteig (vegan)

Zutaten (für ein Blech):

  • 180 g Zucker
  • 300 g Mehl (Type 550)
  • 180g vegane Butter (oder Margarine), weich (VEGAN: vegane Butter oder Margarine)
  • 1/2 TL Salz
  • (evtl. Schalenabrieb von einer Biozitrone)

  1. Mehl, Zucker und Salz in eine größere Schüssel geben und mischen.
  2. Die weiche Butter hinzufügen und alles mit der Hand/ dem Rührgerät so verkneten, dass alle Zutaten gut miteinander verbunden sind.

Den Streuselteig bis zur Verarbeitung kalt stellen.

Backzeit: Die Streusel sollten mindestens 25-30 Minuten auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze (180° Umluft) backen.

Lecker zum Beispiel für einen Pflaumenkuchen vom Blech.

TIPP 1: Wenn man nur ein halbes Blech backt, halbiert man einfach die Zutaten.

TIPP 2: Für einen Mohnstrietzel reicht ein Drittel des Teiges.

Guten Appetit!

Hefeteig (süß)

VEGETARISCH – VEGAN (alternative Zutaten beachten)


Zutaten:

  • 500g Weizenmehl (Type 405)
  • 75g Zucker
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Pckg. (8g) Trockenhefe (oder 1/2 Würfel frische Hefe)
  • 250ml Milch (VEGAN: z.B. Hafer- oder Sojamilch)
  • 75g Butter (VEGAN: Margarine z.B. Sanella)

  1. Mehl und Salz in eine Rührschüssel geben.
  2. Anschließend die Milch (VEGAN: s.o.), Zucker und Butter (VEGAN s.o.) in einen Kochtopf füllen und auf kleiner Stufe leicht erwärmen (nicht kochen!), bis die Butter (VEGAN: s.o) geschmolzen ist.
  3. Die frische Hefe hinein bröckeln und ebenfalls in der Butter-Zucker-Milch auflösen. Wenn du mit trockener Hefe arbeitest, wird diese in die Mehlschüssel gegeben und verteilt, bevor die Milchmischung hinzu gegeben wird.
Schritt 1

Mit Hilfe einer Küchenmaschine oder eines Handrührgerätes, muss der Teig nun für ca. 10 Minuten geknetet werden, bis ein glatter Teig entsteht.

Den Teig aus der Schüssel lösen. Die Teigschüssel mit Mehl bestäuben. Den Teig zu einer Kugel ziehen und mit der glatten Seite nach oben in die Schüssel zurück legen. Zuletzt die Teigoberfläche mit etwas Mehl bestäuben.

Die Teigschüssel mit einem Geschirrhandtuch abdecken und den Teig für mindestens eine Stunde gehen lassen, bevor er weiter verarbeitet wird.

Nach der Gehzeit kann der Hefeteig zu Pflaumenkuchen, Schwedischen Bullar oder zu einem Hefezopf weiter verarbeitet werden – lecker!

Guten Appetit!

Schritt 15

Bagel

Dieses köstliche Gebäck unterscheidet sich in seiner Konsistenz vom klassischen Hefebrötchen, da die Teiglinge vor dem Backen kurz in siedendem Wasser gegart werden. Ein Kniff der wirkt!


Zutaten (für ca. 14 Bagel):

  • 1kg Mehl, Type 550
  • 50g Zucker
  • 525 ml Wasser, lauwarm
  • 42g frische Hefe (oder 2 Päckchen Trockenhefe)
  • 20g Salz
  • 1 EL Zucker
  • Sesam/ Mohn zum Bestreuen

Ruhezeit Teig (Schüssel): 45 Minuten / Ruhezeit Bagel (Blech): 10 Minuten / Sieden: 2 Minuten pro Durchgang / Backen: 22 Minuten


Zubereitung:

  1. Lauwarmes Wasser abmessen.
  2. Die Hefe hinein bröckeln, Zucker dazu geben und alles mit der Gabel so lange verrühren, bis sich Zucker und Hefe aufgelöst haben.
  3. Das Mehl und Salz in eine Teigschüssel geben und mischen. Eine Mulde im Mehl herstellen.
  4. Die Hefe-Wasser-Mischung in das Mehl geben und alles zu einem glatten Teig verkneten (ca. 5-10 Minuten). Man knetet so lange, bis der Teig glatt und geschmeidig ist.
  5. Teig zu einer Kugel ziehen und mit der glatten Seite nach oben in die Teigschüssel zurück setzen. ACHTUNG: Kein zusätzliches Mehl zum Bestäuben der Teigkugel von unten oder oben verwenden.
  1. Den Teig 45 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte auf die doppelte Größe aufgegangen sein.
  2. Teig aus der Schüssel nehmen und Teigstücke a 110-115g abwiegen. ACHTUNG: Kein zusätzliches Mehl verwenden. Man braucht später die Klebeeigenschaften des Teiges.
  3. Jedes Teilstück zu einer Wurst rollen. Die losen Enden übereinander legen, die drei mittleren Finger zum zusammenrollen der Enden benutzen.

Die fertigen Bagel auf ein Backblech legen und noch einmal 10 Minuten gehen lassen.

  1. Den Backofen auf 225° Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Einen großen Topf mit Wasser und 1 EL Zucker zum Kochen bringen und so weit runter schalten, dass das Wasser nicht mehr kocht.
  3. Die Bagel portionsweise (je nach Topfgröße) zwei Minuten im siedenden Wasser garen. Jeden Bagel im Wasser zweimal wenden, so dass zum Schluss wieder die schöne Seite oben ist. Im Wasser sollten sich die Bagel nicht berühren.
  4. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  5. Nun können die Bagel gleich mit Sesam oder Mohn bestreut werden. Man kann sie auch vorher mit Olivenöl einpinseln.

Das Backblech setzt du für 20-22 Minuten in den Ofen, bis sie goldbraun sind.

Ich haben die Tage ein You Tube Video entdeckt, was die Vorbereitung gut zeigt: „How To Make New York Style Bagels“ (Joshua Weissman). Hier wird eine andere Technik angewendet, um die Bagel zu Kringeln zu formen – ein bisschen geschummelt, aber effektiv. 😉

TIPP 1: Ich finde die Bagel sind mit frischer Hefe am besten.

TIPP 2: Sitzen weniger Menschen am Tisch, kann das Rezept auch einfach halbiert werden.

Die Bagel schmecken herzhaft oder süß belegt, z.B.mit Frischkäse und selbstgemachter Erdbeermarmelade.

Guten Appetit!

Rezeptidee: „Backbuch“ (Cynthia Barcomi)

Hühnerbeine aus dem Ofen

Die Vorbereitungen sind in 10 Minuten erledigt. Dann brutzeln die Hühnerbeine die vorgesehene Zeit im Ofen.


Zutaten (für 5 Hühnerbeine):

  • 5 Hühnerbeine
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Edelsüß-Paprika
  • 1/2 TL gemahlenen Pfeffer

  1. Den Ofen vorheizen – 150 Grad Umluft.
  2. Das Ofenrost auf die mittlere Schiene setzen und ein Blech darunter platzieren.
  3. Die Hühnerbeine waschen und trocken reiben.
  4. Anschließend die Hühnerbeine in eine Schüssel geben.
  5. Nun wird die Marinade angerührt: Öl, Salz, Paprika und Pfeffer in eine kleine Schüssel geben, verrühren und zu den Hühnerbeinen geben.
  6. Die Marinade mit den Händen an den Hühnerbeinen verteilen.

Wasche dir jetzt gründlich die Hände!

Wenn der Ofen vorgeheizt ist, legst du die Hühnerbeine mit der Hautseite nach oben auf das Ofenrost. Die Teile sollten sich möglichst nicht berühren.

Nach 50 – 60 Minuten sind die Hühnerbeine fertig.

TIPP 1: Wenn dir die Haut nach Ablauf der Backzeit nicht kross genug ist, schalte nach der Backzeit kurz den Grill ein und lass die Haut, unter Beobachtung, so lange brutzeln, wie du magst.

Tipp 2: Die Hühnerbeine schmecken auch kalt, sind also ideal für zum Picknick oder als Reiseproviant vorzubereiten.

TIPP 3: Zehn Hühnerbeine finden mindestens auf einem Ofenrost Platz. Man kann also auch gleich die doppelte Menge herstellen.

Guten Appetit!