Vanillekipferl

Vanillekipferl sind für uns etwas, was neben Ausstechplätzchen nicht an Weihnachten fehlen darf. Sie gehören auf jeden Fall in die weihnachtliche Keksdose und dann auf den adventlichen Kaffeetisch. 🤩


Zutaten (für ca. 40 Kipferl):

Für den Teig:

  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g weiche Butter (oder Margarine)
  • 1 Eigelb
  • 100 g Weizenmehl (Type 405)
  • 50 g Speisestärke
  • 75 g geschälte, gemahlene Mandeln (oder fertig gemahlene); Ich kaufe ungeschälte Mandeln, die ich schäle (s. unten) und mit einer Handmühle mahle.

Zum Bestreuen nach dem Backen:

  • 125 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker mit Bourbon-Vanille
  • Backpapier
  • feines Sieb oder Puderzuckermühle

TIPP: Wenn ich Vanillekipferl herstelle, mahle ich die Mandeln selbst.

  1. Hierfür eine Tüte ungeschälte Mandeln in einen Topf geben.
  2. Auf die Mandeln Wasser geben, so dass sie schwimmen.
  3. Das Wasser bringt man zum kochen und lässt die Mandeln 20 Sekunden mitkochen.
  4. Danach werden sie in ein Sieb abgegossen.
  5. Durch den Kochvorgang löst sich die Schale und man kann den Mandelkerne mit zwei Fingern über die Spitze raus drücken.
  6. Wenn die enthäuteten Mandelkerne getrocknet sind, können sie gemahlen werden.

  1. Den Zucker abwiegen und in die Schüssel zum Backen geben.
  2. Die Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark mit einem Teelöffel herauskratzen, in den Zucker geben und gut im Zucker vermischen.
  3. Salz, weiche Butter und Eigelb in den Zucker geben und alles cremig rühren.
  4. Mehl, Speisestärke und gemahlene Mandeln (s. unten) in einer separaten Schüssel mischen.
  5. Die Mehlmischung auf die Butter-Mischung geben und alles zügig verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  6. Den Teig mindestens 2 Stunden kühl stellen (in Klarsichtfolie einwickeln oder in eine luftdichte Dose packen; über Nacht kalt stelle geht auch).
  7. Nun den PuderZucker mit dem Vanillezucker in einer separaten
  8. Nach der Kühlzeit teile ich den Teig in vier Teile und rolle diese zu Rollen mit den Händen. Dann teile ich von den Rollen Stücke a ca. 10g) ab und forme diese Teilstücke zu Kipferln.

Fertig backen:

  1. Den Ofen auf 175° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Kipferl werden für 10 Minuten (evtl. etwas länger) gebacken. Wenn sie an den Enden anfangen goldbraun zu werden, sind sie fertig.
  3. Nun werden die Kipferl noch heiß großzügig mit der Puderzucker bestreut. Ich gebe dafür die Puderzucker-Mischung in ein feines Sieb und streiche die Mischung mit einem Esslöffel durch das Sieb. ACHTUNG: Ich bewege die Kipferl erst, wenn sie abgekühlt sind.
  4. Die Kipferl in eine gut schließende Keksdose füllen. Jede Lage mit einem Stück Backpapier/ Butterbrotpapier von der nächsten Lage trennen.
  5. Der Überschüssige Puderzucker auf dem Blech wird wieder in das Sieb geschüttet.
  6. Nun wird das zweite blech gebacken.

Gutes Gelingen!

Bratäpfel

Bratäpfel zum Kaffeetrinken sind fester Bestandteil in der Adventszeit bei uns. Dazu gibt es eine gekaufte Vanillesoße. Schon in meiner Kindheit wurden sie so gemacht. Einfach in den Zutaten und schnell im Ofen. Inzwischen mache ich die Bratäpfel in der Weihnachtzeit mit meinen Kindern. Tradition weitergegeben!


Zutaten (für vier Personen):

  • 4 Äpfel (z.B. Boskop oder Elstar)
  • 8 TL Himbeermarmelade (z.B. von Schwartau)
  • 6 TL Mandelstifte (1 Packung Mandelstifte kaufen (100g))
  • 1/2 TL Zimt (oder nach Geschmack)
  • Butter/Margarine zum Einfetten der Äpfel
  • Vanillesauce (z.B. von „Zum Dorfkrug“ Sylter Salatfrische (im Kühlregal) oder dänische Vanillesoße (H-Milch Regal))

  1. Mandeln, Himbeermarmelade und Zimt in einer kleinen Schüssel mischen.
  2. Den Ofen auf 200° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  3. Bei jedem Apfel das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher oder Messer entfernen.
  4. Äpfel waschen und anschließend jeden Apfel von außen mit den Händen einfetten.
  5. Äpfel in eine ofenfeste Schüssel setzen, so dass das Loch an der Unterseite des Apfels abgedeckt wird.
  6. Die Marmeladen-Mischung mit einem Teelöffel in die Löcher der Äpfel füllen (bis zur Oberkante). Wenn die Füllung nicht reicht, rührt man nochmal etwas an (2 TL Marmelade/ 1 TL Mandelstifte/ Zimt nach Geschmack).
  7. Auf mittlerer Schiene auf das Ofenrost setzen und ca. 20 Minuten backen lassen. Die Äpfel sind fertig, wenn man mit einem kleinen Küchenmesser leicht ins Apfelfleisch stechen kann.
  8. Nach dem Ende der Backzeit vorsichtig in Dessertschalen setzen. Achtung: Die Marmeladen-Füllung ist heiß und man muss beim Umsetzen dafür sorgen, dass sie nicht aus den Äpfeln läuft.
  9. Mit Vanillesauce umgießen und mit Kuchengabel/Teelöffel servieren.

Guten Appetit!

Apfel-Sekt-Torte

Apfel-Sekt-Torte ist eine Torte für den besonderen Anlass. Man macht den Hauptteil des Kuchens einen Tag vor dem Kaffeetrinkentermin, da die Pudding-Apfel-Füllung mindestens 8 Stunden abkühlen muss.


Zutaten (Springform 28 cm Durchmesser) :

für den Mürbeteig:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter (oder Margarine)
  • 60 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei (M)
  • 300-400g Konditorsahne

für die Apfelfüllung:

  • 1 Flasche Sekt (0,75 L; trocken)
  • 1kg Äpfel (mit Schale)
  • 180 g Zucker
  • 2 Packungen Vanillezucker
  • 3 Packungen Vanillepuddingpulver
  • Springform 28 cm Durchmesser
  • eine grobe Gemüsereibe für die Äpfel
  • zwei Bogen Backpapier
  • Zimt/Zucker Mischung zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Die Zutaten für den Mürbeteig mit der Küchenmaschine verkneten.
  2. Den Teig abgedeckt mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
  3. Auf einem Backpapier die Springform mit einem Bleistift umranden, um einen Pergament-Papierkreis zu erzeugen. Diesen Kreis ausschneiden und mit Butter/ Margarine auf einer Seite gut einfetten. Beiseite legen.
  4. Über den Boden der Springform ein Backpapier legen und mit dem Rand der Springform spannen und fixieren.
  5. 2/3 des Teiges ausrollen und den Boden der Springform damit auslegen.
  6. Den Rest des Teigs in vier Teile teilen. Die Teile in vier gleichmäßige Rollen ausrollen. Die Rollen müssen so lang sein, dass man ein Viertel des Springformrandes damit auslegen kann.
  7. Die Rollen in die Springform legen und am Rand der Springform flach drücken. Rand und Boden müssen miteinander verbunden sein. Es sind 3-4 cm Rand notwendig.
  8. Nun heizt du den Ofen vor 200° Grad. Setze das Ofenrost auf die zweite Schiene von unten (mein Ofen hat 5 Höhen).
  1. 3/4 Inhalt der Sektflasche in einen Topf geben.
  2. Die Apfel schälen, vierteln, die Kerngehäuse entfernen, die Viertel grob geraspelt zum Sekt dazu geben.
  3. Wenn alle Äpfel geraspelt sind, wird die Apfel-Sekt-Mischung erhitzt.
  4. Während die Mischung heiß wird, gießt du den Rest des Sektes in eine Schüssel und verrührst ihn mit dem Puddingpulver, dem Vanillezucker und dem Zucker.
  5. Gib diese Mischung zu den Äpfeln und rühre so lange bis die Mischung einmal aufkocht.
  6. Die heiße Apfel-Sekt-Zucker-Mischung wird in den Teigrand gefüllt. VORSICHT: Die Masse ist sehr heiß!
  7. Den eingebutterten Backpapierkreis mit der fettigen Seite nach unten auf die Apfelmischung legen und vorsichtig andrücken.
  8. Die Springform in den Ofen stellen und eine Stunde backen.
  9. Nach dem Backen das Papier abnehmen und den Kuchen mindestens 8 Stunden (besser über Nacht) auskühlen lassen.
  10. Vor dem Verzehr die Sahne steif schlagen.
  11. Die Sahne auf der Torte verteilen und leicht mit Zimt und Zucker bestreuen. Nun ist die Torte verzehrbereit.

Guten Appetit!

Rinderrouladen

Rinderrouladen sind eine wirklich tolle Sache. Klar, die Herstellung ist, bis sie im Topf liegen und schmoren etwas aufwendig. Aber es lohnt sich!


Zutaten (12 Stück; für eine große Runde oder 6 gleich essen & 6 einfrieren):

  • 12 Scheiben Rindsrouladen (beim örtlichen Fleischer gekauft)
  • 4 Gläser Rinderfond (a 400ml; evtl. Rinderbrühepulver plus Wasser)
  • 300 g Gewürzgurken (1 großes Glas Gewürzgurken (z.B. Kühne …..))
  • 300g Zwiebeln (geschält)
  • 200g Schinkenwürfel (geräuchert; z.B. Schinken Nuggetz von Reinert; gibt es gewüfelt zu kaufen)
  • 130 g Senf mittelscharf (5-6 Esslöffel; z.B. Kühne)
  • 1 Becher Saure Sahne (pro 6 Rouladen brauchst man etwa 2-3 Esslöffel für die Soße; griechischer Joghurt funktioniert auch)
  • 2 getrocknete Lorbeerblätter
  • Salz/ Pfeffer
  • Bindegarn (zum Kochen geeignet, im Haushaltsregal des Supermarktes)
  • Butaris (zum Anbraten)
  • evtl. Rinderbrühe (Pulver)

Zum fertig stellen der Soße:

  • Speisestärke (z.B. Mondamin)
  • Saure Sahne

TIPP: Fangt die Flüssigkeit aus dem Gurkenglas auf und friert sie ein. Die Flüssigkeit kann man gut für die Herstellung von Kartoffelsalat gebrauchen.

TIPP: Die Rinderrouladen lassen sich hervorragend vorbereiten. Hierfür die Rouladen nach dem Schmorvorgang, wenn sie abgekühlt sind, einfrieren.


Zubereitung:

  1. Die Zwiebeln und Gewürzgurken fein würfeln (wirklich kleine Würfel)
  2. Alles mit dem gewürfelten Schinken und dem Senf vermengen.
  3. Die Rouladenscheiben auf die saubere Arbeitsfläche in der Küche ausbreiten.
  4. Mit der Masse bestreichen – je nach Rouladengröße 2-3 Esslöffel der Mischung.
  5. Mit Salz und Pfeffer bestreuen.
  6. Rouladen aufrollen und wie ein Päckchen verschnüren. Versuche mit dem Längsfaden dafür zu sorgen, dass die Rouladen-Enden locker geschlossen sind.
  1. Die Rouladen in einer Pfanne in heißem Fett rundherum anbraten.
  2. Fertige Rouladen in einem großen Topf nebeneinander legen.
  3. Die Lorbeerblätter hinzu geben.
  4. Mit dem erhitzen Rinderfond übergießen. Eventuell füllt man noch mit Rinderbrühe auf. Die Rouladen sollten fast mit Flüssigkeit bedeckt sein.
  5. Die Rouladen sollen jetzt bei schwacher Hitze 70 Minuten schmoren – Topf geschlossen halten. Die Flüssigkeit köchelt leicht.
  6. Nach 70 Minuten sind die Rouladen fertig und könnten jetzt gegessen werden.
  7. Lorbeerblätter entfernen.

Alternativ kann man auch die Hälfte oder alle Rouladen portionsweise mit Fond einfrieren (Fond gleichmäßig auffüllen). Für mich sind Rinderrouladen ein Feiertags- oder Gästeessen. Ich habe je sechs Rouladen eingefroren, um sie zu einem späteren Zeitpunkt mit Rotkohl und Kartoffelklößen zu genießen.


Fertigstellung der Rouladen (evtl. Rouladen einen Abend vorher auftauen lassen):

  1. Nur den Fond in einen Topf geben und eine 1/2 Tasse der Flüssigkeit entnehmen.
  2. Den Fond im Topf erhitzen.
  3. In die Tasse mit dem Fond zwei Teelöffel Stärkemehl geben und gut verrühren (für ca. 800-1000 ml Flüssigkeit; in dieser Zubereitung 6 Rouladen + 1/2 Menge Fond).
  4. Die Mischung in den Topf zurück geben und gut unterrühren.
  5. Alles aufkochen lassen. Der Fond bekommt durch das Stärkemehl eine Bindung und wird zur Soße. Ich mag es, wenn die Soße möglichst leicht gebunden ist. Nach ca. einer Minute leichtem Aufkochen erreicht man die finale Bindung. Man kann den Vorgang des Andicken nochmal wiederholen. Aber Achtung: immer wenig Stärkewasser zugießen, eine Minute köcheln lassen und abwarten, ob die Soße so ist, wie man sie haben möchte.
  6. Nun wieder die Hitze der Kochplatte reduzieren und zwei bis drei Esslöffel Saure Sahne einrühren (evtl. die Soße mit einem Pürierstab kurz pürieren).
  7. Die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Nun gibt man die Rouladen hinzu und lässt diese 20-30 Minuten in der Soße erwärmen.

Wir essen sehr gerne Kartoffelklöße und Rotkohl zu den Rinderrouladen.

Guten Appetit!

Basisrezept meiner Mutter:

Plätzchen (zum Ausstechen)

Ein Weihnachtsklassiker unter unseren Keksrezepten, der nicht fehlen darf. Das Rezept ist von Tante Geesche übernommen und wird von uns allen geliebt. Die Kekse bleiben schlicht und ohne Verzierung. Ich steche mit kleinen Ausstechformen aus – Minikekse.


Zutaten (für 2-3 Bleche Kekse):

  • 250g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 TL Backpulver (3 g; gestrichen)
  • 125g Butter ( zimmerwarm)
  • 100g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker mit Bourbon Vanille (8 g)
  • (evtl. 1 Vanilleschote (Gewürzregal))
  • 1/4 TL Salz (1 Prise)
  • 1 Ei (L; M geht auch)
  • Backpapier
  • Ausstechformen
  • Mehl für die Arbeitsfläche

  1. Die Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Ei in eine Rührschüssel geben und ca. 2-3 Minuten rühren.
  2. Mehl in einer Schüssel mit dem Backpulver mischen und unter die Butter/Zucker-Mischung kneten.
  3. Wenn sich alle Zutaten gut miteinander verbunden haben, den Teig zu einer Teigplatte formen.
  4. Diese in Frischhaltefolie einschlagen und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

TIPP: Den Extra-Kick bekommt der Teig, wenn man das Mark einer Vanilleschote unterrührt. Hierfür die Vanilleschote mit einem kleinen Gemüsemesser der Länge nach aufschlitzen und aus dem Inneren das Mark mit einem Teelöffel heraus kratzen. (Im ersten Schritt dazu geben.)


Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Den Ofen auf 180° Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

TIPP: Je Kühler der Teig ist, desto besser lässt er sich verarbeiten. Deswegen sollte der Teig so wenig wie möglich und soviel wie nötig mit den Händen bearbeitet werden.

Die saubere Arbeitsfläche mit einem leicht feuchten Lappen abwischen und ein wenig Mehl darüber stäuben und dieses mit der Hand auf der nassen Oberfläche verteilen. So erhälst du eine gleichmäßige Mehlfläche, auf der der Teig nicht klebt.

Die Teigkugel mit einer Teigrolle gleichmäßig ausrollen. ACHTUNG: Immer darauf achten, dass der Teig nicht festklebt. Bevor ich den Teig auf seine Ausstech-Größe ausrolle, habe ich ihn zweimal gewendet und immer wieder unter die Teigplatte ein wenig Mehl gegeben. Insgesamt ist es gut, wenn man zügig arbeitet, je kälter der Teig desto besser lässt er sich verarbeiten.


Steche nun mit deinen Ausstechformen Plätzchen aus. Achte darauf, dass du dicht an dicht ausstichst, um möglichst viel vom Teig zu verbrauchen. Die Plätzchen mit Abstand auf das Backblech gesetzt. Bevor du den Teig erneut ausrollst, solltest du ihn erneut in den Kühlschrank legen.

Das Ausrollen und Ausstechen wird wiederholt, bis kein Teig mehr übrig ist.

Wenn das erste Backblech gefüllt ist, setzt du dieses auf der mittleren Schiene in den Ofen. Die Kekse sind nach 8-10 Minuten fertig gebacken. Sie sollten goldbraun sein. Bleib in der Nähe und habe den Backvorgang im Blick. Von fertig bis verbrannt, ist nur ein kurzer Moment.

Schritt 15

Gutes Gelingen!

Kürbissuppe

Dieses Rezept hat sich Katharina mal von Kristin diktieren lassen, da es ihr bei einem Besuch so gut geschmeckt hat. Seitdem gehört diese Suppe zum Standard der Familienküche.


Zutaten (4 Personen):

  • 1,2 – 1,3 kg Kürbisfleisch (Sorte: Hokkaido; gesäubert gewogen)
  • 90 g Schalotten
  • 50 g Butter (VEGAN: vegetarische Butter oder Pflanzenöl)
  • 1/8 L trockenen Weißwein
  • 75 g Creme Fraiche (VEGAN: Dr. Oetker Creme Vega)
  • 3/4 L Gemüsebrühe (3/4 Wasser + 3 Teelöffel Gemüsebrühe)
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 1/2 TL Ingwer (Pulver; mit frischem Ingwer funktioniert es natürlich auch)
  • 50g Butter (VEGAN: vegane Butter)
  • 500g Brot (Toast, Fein- oder Schwarzbrot)

Pürierstab


  1. Den Kürbis von Stellen auf der Schale befreien (mit einem Sparschäler oder Messer). Ansonsten bleibt die Schale dran. Der Kürbis wird mit Schale verarbeitet.
  2. Den Kürbis jetzt mit Vorsicht teilen, die Kerne mit einem Esslöffel entfernen und den Kürbis grob in Stücke schneiden.
  3. Die Schalotten von der Schale befreien und ebenfalls grob zerkleinern. Da die Suppe püriert wird, kommt es hier nicht auf die Schönheit der Gemüsestücke an. 😉
  4. Die Butter im Topf erhitzen (nicht zu heiß, damit die Butter nicht verbrennt) und die Schalotten ca. drei Minuten andünsten.
  5. Den Kürbis, Salz, Zucker und das Ingwerpulver hinzugeben. Alles durchrühren und mit geschlossenem Deckel weitere drei Minuten dünsten.
  6. Mit dem Wein ablöschen und bei geschlossenem Deckel fünf Minuten dünsten.
  7. Nun gießt man die Brühe in den Topf.
  8. Sobald die Brühe kocht, wird die Hitze des Herdes so weit reduziert, dass alles leicht kocht.
  9. 20 Minuten mit geschlossenem Deckel kochen. Nach der Kochzeit sollte der Kürbis weich sein. TIPP: Diese lässt sich testen, in dem man mit einem Küchenmesser in den Kürbis sticht. Hat man keinen Widerstand, ist der Kürbis gar.
  10. Nun fügt man das Creme Fraiche hinzu.
  11. Der vorletzte Schritt ist, dass alles püriert wird. Hier vorsichtig vorgehen, da alles sehr heiß ist. Achte darauf, dass der Pürierstab immer in der Suppe ist, wenn er läuft. Man püriert so lange, bis man alle Gemüseteile erwischt hat.
  12. Zuletzt die Suppe abschmecken.

Jetzt wird schnell noch das Topping vorbereitet:

  1. Das Brot in mundgerecht Würfel schneiden.
  2. Die Butter in einer Pfanne zerlassen.
  3. Sobald die Butter geschmolzen ist, werden die Brotwürfel hinzugefügt (wie man im Beispielfoto sieht, hatte ich zwei Scheiben Toastbrot und zusätzlich ein Sauerteigbrot; nimm, was deine Vorrat hergibt).
  4. Die Brotwürfel werden so lange in der Pfanne geröstet, bis sie eine goldbraune Färbung haben (siehe Suppenbild oben).

Jetzt wird angerichtet. Guten Appetit!

Hier das Rezept, was Katha damals am Telefon übernommen hat.😍😍

Rauchmandeln

Dieses Rezept ist von Tante Geesche und wird seit vielen Jahren in der Adventszeit wieder raus geholt. Eine leckere Knabberei zum Glühwein oder eine Alternative zu Keksen und Stollen auf der weihnachtlichen Kaffeetafel.


Zutaten (für 1000g Mandeln):

  • 1000g ganze Mandeln (mit Haut) 
  • 30-35g Rauchsalz (z.B. Fuchs/ Rauchsalz „Old Hickory“ oder Altes Gewürzamt/ „Rauchsalz Salish Alderwood, Roterle“)
  • 1 Eiweiss (Ei Größe L)

Tipp: Du brauchst keine High-End-Mandeln kaufen. Die Qualität der Mandeln aus der Backabteilung der Discounter/ Supermärkte reicht aus.


  1. Die Mandeln in eine große Schüssel geben.
  2. Die Eier trennen und das Eiweiß zu den Mandeln geben.
  3. Die Mandeln so lange umrühren, bis alle Mandeln gut mit Eiweiß überzogen sind.
  4. Nun die Hälfte des Salzes (15g) gleichmäßig über die Mandeln streuen.
  5. Gut umrühren, so dass sich das Salz gut verteilt.
  6. Weitere 15g Salz über die Mandeln streuen und wieder langsam gut umrühren.
  7. Eventuell kann man danach noch 5g mehr Salz verwenden, je nach Geschmack des verwendeten Rauchsalzes. Wenn die Eier frisch sind, kann man eine Mandel auch ungetrocknet probieren. Achtung: Der Salzgeschmack verstärkt sich nach dem Trockenvorgang.
  1. Den Ofen 5 Minuten auf 160° Grad vorheizen (Umluft)/ 180° (Ober-/Unterhitze).
  2. Die Mandeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen.
  3. Die Mandeln auf die mittlere Schiene in den Ofen geben und für 20 Minuten trocknen lassen. ACHTUNG: Alle fünf Minuten die Mandeln vorsichtig mit einem Kochlöffel wenden.
  4. Wenn die Mandeln nach 20 Minuten noch nicht trocken sind, dann verlängert man die Trockenzeit jeweils immer um ein Minute und kontrolliert dann wieder bis alle trocken sind. ACHTUNG: Je nach Ofen kann es sein, dass die Mandeln schon vorher trocken sind, dann werden sie einfach früher raus geholt.

Guten Appetit!

Kirschen mit Soße

Kirschen mit Soße werden bei uns sehr geliebt. Wie hier zu Milchreis, zu Waffeln mit Sahne oder in den morgendlichen Joghurt mit Granola sind sie eine leckere Ergänzung.


Zutaten (2-3 Personen):

  • 1 Glas Kirschen (z.B. Sauerkirschen im Glas – Füllmenge 680g)
  • 1 Packung „Dessert-Soße zum Kochen“ (z.B. von Dr. Oetker)
  • 2 Esslöffel Zucker

TIPP: Man kann die Soße auch mit Speisestärke (Backregal) andicken (Mengenangabe folgt) und zwei Packungen Vanillezucker dazu geben anstelle des Zuckers. Damit wäre das fertige Soßenpulver zu ersetzen.


  1. Kirschen mit dem Saft in einen Topf füllen.
  2. Sechs Esslöffel kalten Kirschsaft in eine kleine Schlüssel abfüllen.
  3. Das Soßenpulver mit einer Gabel in diese kleine Schüssel einrühren.
  4. Die Kirsch-Pulver-Mischung in den Topf mit den Kirschen zurück geben.
  5. Zwei Esslöffel Zucker in den Topf mit den Kirschen geben.
  6. Die Kirschen erhitzen, bis sie kochen. Lasst sie unter Rühren eine Minute blubbernd kochen.
  7. Die Herdplatte könnt ihr jetzt ausschalten. Die Kirschen sind jetzt fertig.

Guten Appetit!

Hähnchen-Tomatenauflauf

Die Kombination aus Hühnerfleisch, fruchtiger Tomatensoße und einer Schicht überbackenem Käse ist einfach lecker!


Zutaten (5-6 Personen):

  • 1-1,2 kg Hühnerfleisch (1,2 kg ungeputzt)
  • 2 Dosen Tomaten (stückig; je 425 ml Füllmenge)
  • 250g Zwiebeln (geschält gewogen)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 125ml Rotwein (trocken; Alternative: Gemüsebrühe)
  • 8 getrocknete Aprikosen
  • 3 EL Öl
  • Pfeffer nach Geschmack
  • 1 TL Salz
  • evtl. 1/2 TL Chiliflakes
  • 200g Creme fraiche
  • 200g geriebener Emmentaler (selbst gerieben schmeckt immer besser, schneller geht es mit fertig geriebenem)
  • 50g Mandelblättchen
  • 1/2 TL Salz
  • Pfeffer
  • Mehl zum Einmehlen der Hühnerfilets
  • Fett zum Anbraten der Hühnerfilets
  • gekochter Reis als Beilage

Zubereitung:

  1. Auflaufform einfetten. Die Bodengröße meiner Auflaufform (IKEA) beträgt (24cm x 32,5cm).
  2. 3 EL Öl in einen Topf geben.
  3. Die Zwiebeln würfeln, den Knoblauch pressen und ebenfalls hinzu geben.
  4. Nun Zwiebeln und Knoblauch für 5-7 Minuten andünsten (nicht braun werden lassen).
  5. Die Aprikosen klein würfeln.
  6. Tomaten, Aprikosen, Majoran und Salz/Pfeffer (evtl. Chili) zu der Zwiebel- Knoblauch-Mischung geben.
  7. Gut umrühren und mit geschlossenem Deckel 15 Minuten leicht kochen lassen.
  8. Danach 5 Minuten offen kochen lassen.
  9. Zuletzt die Soße abschmecken und vom Herd nehmen.
  1. Die Hühnerfilet von Sehnen und anderem befreien, was man nicht essen möchte.
  2. Etwas Mehl in einen tiefen Teller geben.
  3. Die Hühnerfilets leicht salzen und im Mehl wenden.
  4. Jetzt die Hühnerfilets in einer Pfanne kross anbraten. Achtung: Nicht anbrennen lassen.
  5. Fertig gebratene Hühnerfilets auf einen separaten Teller stellen.
  1. Die Soße in die eingefettete Auflaufform geben und gleichmäßig verteilen.
  2. Jetzt die gebratenen Hühnerfilet von beiden Seiten leicht salzen und auf die Soße legen.
  3. Den Ofen auf 225° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Nun werden Creme fraiche, Emmentaler, Mandelblättchen, 1/2 TL Salz und Pfeffer nach Geschmack miteinander verrührt.
  5. Diese Mischung gibt man auf die Hühnerfilets.
  6. Danach kommt die Auflaufform auf das Gitterrost des Ofens und wird 15-20 Minuten überbacken. Je nach Ofen auf die mittlere Schiene oder die zweite Schiene von oben. Der Käse soll goldbraun überbacken werden, aber natürlich nicht verbrennen.

Lecker dazu ist Reis.

TIPP: Wenn du das fertige Essen nicht direkt essen willst, kannst du die Auflaufform einfach mit einer Klarsichtfolie abdecken und das Essen wenn der Besuch da ist (abends oder am nächsten Tag), fertig backen. Dafür stellst du die abgedeckte Auflaufform bis zum Fertigbacken in den Kühlschrank.

Guten Appetit!

Rezeptidee: Meisterklasse der Hauswirtschaft und der BFS-Gesundheit und Ernährung (Hier hat meine Mutter unterrichtet.)

Linsensuppe

Dies ist unser Rezept für Linsensuppe. Inspiriert aus einem meiner Lieblingskochbücher koche ich die Suppe inzwischen vegan. Auch wenn manches Gemüse so klingt, als würde man es nicht mögen (z.B. Sellerie), lohnt es sich, es auszuprobieren.

Und klar, man kann sie auch mit Schinkenwürfeln und Rinderbrühe kochen 😉.


Zutaten (für 4 Personen mit Brot oder Spätzle):

  • 250 g braune Linsen (z.B. siehe Foto)
  • 200 g Suppengemüse (gesäubert/ geschält: 90g Möhre/ 60g Porree/ 50g Sellerie)
  • 1 Zwiebel (geschält ca. 75g)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 – 65 g Räuchertofu (sehr lecker von: (Berief) Bio Tofu geräuchert 2x 275g
  • 80 g vegane Butter
  • 2 TL getrockneter Majoran (nicht gehäuft)
  • 30 g lose Gemüsebrühe (z.B. von Alnatura; plus 1 Liter Wasser)
  • 1 EL weißer Balsamico-Essig
  • Petersilie aus dem Suppengrün (nach Geschmack)

TIPP: Lecker dazu sind gekochte Spätzle (getrennt dazu reichen) oder frisches Brot mit Butter.

TIPP: Wenn Suppen-Gemüse übrig bleibt, könnt ihr dieses, schon klein gewürfelt und roh, einfrieren. Oder ihr kocht einfach gleich die doppelte Menge Suppe.

FÜR FLEISCHESSER: Dann nehmt normale Butter, statt des Tofu magere Schinkenwürfel (50 g) und statt der Gemüsebrühe Rinderbrühe. Die Schinkenwürfel werden mit den Zwiebeln angebraten und bleiben die ganze Kochzeit in der Suppe.


Zubereitung:

  1. Den Knoblauch schälen und jede Zehe halbieren. Wir lassen den Knoblauch groß, um ihn nach dem Kochen raus sammeln zu können.
  2. Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden.
  3. Tofu in kleine Würfel schneiden.
  4. Sellerie säubern, Möhren schälen und beides in kleine Würfel schneiden.
  5. Den Porree säubern, halbieren und in schmale Streifen schneiden.
  6. Die Petersilie aus dem Suppengrün von den Stielen zupfen und fein hacken.
  7. Jetzt die Gemüsebrühe fertig stellen. Das Pulver wird mit einem Liter heißen Wasser aufgegossen.
  1. In einem größeren Topf den Tofu in der Butter goldbraun anrösten (ca. 3 Min.). Achtung: Die Butter nicht zu heiß werden lassen.
  2. Anschließend den Tofu mit einer Schöpfkelle oder einem Löffel aus dem Fett heben und in einer kleinen Schüssel beiseite stellen.
  1. Nun die Zwiebeln und den Knoblauch in der Butter anschwitzen (2-3 Minuten).
  2. Sellerie, Möhren und Porree hinzugeben und ebenfalls anschwitzen (2-3 Minuten).
  3. Linsen zum Gemüse hinzu geben und mit der Gemüsebrühe aufgießen.
  4. Den Majoran hinzu fügen und alles gut verrühren.
  5. Die Linsensuppe zugedeckt, je nach Linsensorte, 30-45 Minuten leise kochen lassen, bis die Linsen gar sind. TIPP: Die Beispiellinsen müssen nicht über Nacht eingeweicht werden und sind nach guten 30 Minuten fertig (bissfest – lecker!).
  6. Den Tofu tue ich 10 Minuten vor Ende der Garzeit zurück in den Topf mit der Suppe.
  7. Nach Ende der Garzeit den Essig und die Petersilie hinzu geben.
  8. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wir oben bereits erwähnt, wir essen zur Linsensuppe frisches Brot mit Butter oder gekochte Spätzle, die getrennt dazu gereicht werden. So lassen sich später Reste der Suppe besser aufbewahren oder einfrieren.

Guten Appetit!