Pflaumenkuchen vom Blech

Hefeteig, Früchte und Streusel sind schon einzeln toll. Kombiniert man sie zu einem Pflaumenkuchen, essen alle gerne mit.


Zutaten (für ein Blech):

  • 500 g Weizenmehl (Type 405)
  • 75 g Zucker
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Pckg. (8g) Trockenhefe (oder 1/2 Würfel frische Hefe)
  • 250ml Milch (VEGAN: z.B. Hafer- oder Sojamilch)
  • 75 g Butter (VEGAN: Margarine z.B. Sanella)
  • 1 kg Pflaumen
  • Streuselteig für ein Blech (200 g Zucker, 300 g Mehl, 200g Butter (VEGAN: vegane Butter oder Margarine, 1/2 TL Zimt)

Zubereitung:

  1. Den Hefeteig (süß) zubereiten und mindestens eine Stunde gehen lassen.
  2. Den Streuselteig zubereiten.
  3. Die Pflaumen entkernen und für das Blech vorbereiten. Die Schnnitttechnik habe ich von meinem Vater übernommen. Man schneidet Viertel, die als Kette aneinander hängen. Wenn das nicht funktioniert, kannst du auch die Pflaumen nur halbieren.
  1. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Den Teig, nach der Gehzeit, auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausbreiten.
  3. Die zugeschnittenen Pflaumen darauf verteilen.
  4. Den Streuselteig gleichmäßig darüber streuseln.
  5. Das Backblech auf die mittlere Einschubhöhe in den Ofen geben.
  6. Den Kuchen ca. 30 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
  7. Vor dem Verzehr 30 Minuten auskühlen lassen.

Der Kuchen schmeckt solo, aber auch Vanilleeis oder Sahne sind eine feine Kombination dazu.

Guten Appetit!

Streuselteig (vegan)

Zutaten (für ein Blech):

  • 180 g Zucker
  • 300 g Mehl (Type 550)
  • 180g vegane Butter (oder Margarine), weich (VEGAN: vegane Butter oder Margarine)
  • 1/2 TL Salz
  • (evtl. Schalenabrieb von einer Biozitrone)

  1. Mehl, Zucker und Salz in eine größere Schüssel geben und mischen.
  2. Die weiche Butter hinzufügen und alles mit der Hand/ dem Rührgerät so verkneten, dass alle Zutaten gut miteinander verbunden sind.

Den Streuselteig bis zur Verarbeitung kalt stellen.

Backzeit: Die Streusel sollten mindestens 25-30 Minuten auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze (180° Umluft) backen.

Lecker zum Beispiel für einen Pflaumenkuchen vom Blech.

TIPP 1: Wenn man nur ein halbes Blech backt, halbiert man einfach die Zutaten.

TIPP 2: Für einen Mohnstrietzel reicht ein Drittel des Teiges.

Guten Appetit!

Hefeteig (süß)

VEGETARISCH – VEGAN (alternative Zutaten beachten)


Zutaten:

  • 500g Weizenmehl (Type 405)
  • 75g Zucker
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Pckg. (8g) Trockenhefe (oder 1/2 Würfel frische Hefe)
  • 250ml Milch (VEGAN: z.B. Hafer- oder Sojamilch)
  • 75g Butter (VEGAN: Margarine z.B. Sanella)

  1. Mehl und Salz in eine Rührschüssel geben.
  2. Anschließend die Milch (VEGAN: s.o.), Zucker und Butter (VEGAN s.o.) in einen Kochtopf füllen und auf kleiner Stufe leicht erwärmen (nicht kochen!), bis die Butter (VEGAN: s.o) geschmolzen ist.
  3. Die frische Hefe hinein bröckeln und ebenfalls in der Butter-Zucker-Milch auflösen. Wenn du mit trockener Hefe arbeitest, wird diese in die Mehlschüssel gegeben und verteilt, bevor die Milchmischung hinzu gegeben wird.
Schritt 1

Mit Hilfe einer Küchenmaschine oder eines Handrührgerätes, muss der Teig nun für ca. 10 Minuten geknetet werden, bis ein glatter Teig entsteht.

Den Teig aus der Schüssel lösen. Die Teigschüssel mit Mehl bestäuben. Den Teig zu einer Kugel ziehen und mit der glatten Seite nach oben in die Schüssel zurück legen. Zuletzt die Teigoberfläche mit etwas Mehl bestäuben.

Die Teigschüssel mit einem Geschirrhandtuch abdecken und den Teig für mindestens eine Stunde gehen lassen, bevor er weiter verarbeitet wird.

Nach der Gehzeit kann der Hefeteig zu Pflaumenkuchen, Schwedischen Bullar oder zu einem Hefezopf weiter verarbeitet werden – lecker!

Guten Appetit!

Schritt 15

Bagel

Dieses köstliche Gebäck unterscheidet sich in seiner Konsistenz vom klassischen Hefebrötchen, da die Teiglinge vor dem Backen kurz in siedendem Wasser gegart werden. Ein Kniff der wirkt!


Zutaten (für ca. 14 Bagel):

  • 1kg Mehl, Type 550
  • 50g Zucker
  • 525 ml Wasser, lauwarm
  • 42g frische Hefe (oder 2 Päckchen Trockenhefe)
  • 20g Salz
  • 1 EL Zucker
  • Sesam/ Mohn zum Bestreuen

Ruhezeit Teig (Schüssel): 45 Minuten / Ruhezeit Bagel (Blech): 10 Minuten / Sieden: 2 Minuten pro Durchgang / Backen: 22 Minuten


Zubereitung:

  1. Lauwarmes Wasser abmessen.
  2. Die Hefe hinein bröckeln, Zucker dazu geben und alles mit der Gabel so lange verrühren, bis sich Zucker und Hefe aufgelöst haben.
  3. Das Mehl und Salz in eine Teigschüssel geben und mischen. Eine Mulde im Mehl herstellen.
  4. Die Hefe-Wasser-Mischung in das Mehl geben und alles zu einem glatten Teig verkneten (ca. 5-10 Minuten). Man knetet so lange, bis der Teig glatt und geschmeidig ist.
  5. Teig zu einer Kugel ziehen und mit der glatten Seite nach oben in die Teigschüssel zurück setzen. ACHTUNG: Kein zusätzliches Mehl zum Bestäuben der Teigkugel von unten oder oben verwenden.
  1. Den Teig 45 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte auf die doppelte Größe aufgegangen sein.
  2. Teig aus der Schüssel nehmen und Teigstücke a 110-115g abwiegen. ACHTUNG: Kein zusätzliches Mehl verwenden. Man braucht später die Klebeeigenschaften des Teiges.
  3. Jedes Teilstück zu einer Wurst rollen. Die losen Enden übereinander legen, die drei mittleren Finger zum zusammenrollen der Enden benutzen.

Die fertigen Bagel auf ein Backblech legen und noch einmal 10 Minuten gehen lassen.

  1. Den Backofen auf 225° Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Einen großen Topf mit Wasser und 1 EL Zucker zum Kochen bringen und so weit runter schalten, dass das Wasser nicht mehr kocht.
  3. Die Bagel portionsweise (je nach Topfgröße) zwei Minuten im siedenden Wasser garen. Jeden Bagel im Wasser zweimal wenden, so dass zum Schluss wieder die schöne Seite oben ist. Im Wasser sollten sich die Bagel nicht berühren.
  4. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  5. Nun können die Bagel gleich mit Sesam oder Mohn bestreut werden. Man kann sie auch vorher mit Olivenöl einpinseln.

Das Backblech setzt du für 20-22 Minuten in den Ofen, bis sie goldbraun sind.

Ich haben die Tage ein You Tube Video entdeckt, was die Vorbereitung gut zeigt: „How To Make New York Style Bagels“ (Joshua Weissman). Hier wird eine andere Technik angewendet, um die Bagel zu Kringeln zu formen – ein bisschen geschummelt, aber effektiv. 😉

TIPP 1: Ich finde die Bagel sind mit frischer Hefe am besten.

TIPP 2: Sitzen weniger Menschen am Tisch, kann das Rezept auch einfach halbiert werden.

Die Bagel schmecken herzhaft oder süß belegt, z.B.mit Frischkäse und selbstgemachter Erdbeermarmelade.

Guten Appetit!

Rezeptidee: „Backbuch“ (Cynthia Barcomi)

Hühnerbeine aus dem Ofen

Die Vorbereitungen sind in 10 Minuten erledigt. Dann brutzeln die Hühnerbeine die vorgesehene Zeit im Ofen.


Zutaten (für 5 Hühnerbeine):

  • 5 Hühnerbeine
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Edelsüß-Paprika
  • 1/2 TL gemahlenen Pfeffer

  1. Den Ofen vorheizen – 150 Grad Umluft.
  2. Das Ofenrost auf die mittlere Schiene setzen und ein Blech darunter platzieren.
  3. Die Hühnerbeine waschen und trocken reiben.
  4. Anschließend die Hühnerbeine in eine Schüssel geben.
  5. Nun wird die Marinade angerührt: Öl, Salz, Paprika und Pfeffer in eine kleine Schüssel geben, verrühren und zu den Hühnerbeinen geben.
  6. Die Marinade mit den Händen an den Hühnerbeinen verteilen.

Wasche dir jetzt gründlich die Hände!

Wenn der Ofen vorgeheizt ist, legst du die Hühnerbeine mit der Hautseite nach oben auf das Ofenrost. Die Teile sollten sich möglichst nicht berühren.

Nach 50 – 60 Minuten sind die Hühnerbeine fertig.

TIPP 1: Wenn dir die Haut nach Ablauf der Backzeit nicht kross genug ist, schalte nach der Backzeit kurz den Grill ein und lass die Haut, unter Beobachtung, so lange brutzeln, wie du magst.

Tipp 2: Die Hühnerbeine schmecken auch kalt, sind also ideal für zum Picknick oder als Reiseproviant vorzubereiten.

TIPP 3: Zehn Hühnerbeine finden mindestens auf einem Ofenrost Platz. Man kann also auch gleich die doppelte Menge herstellen.

Guten Appetit!

Zupfbrot mit Kräutern

Dieses Brot baut auf einem schlichten Hefeteig auf und wird durch Butter, frische Kräuter und Salz geschmacklich zum Highlight!


Zutaten (ein Zupfbrot/ 10 Stücke):

Grundrezept Hefeteig:

  • 500g Mehl
  • 1 1/2 TL Salz
  • 20g frische Hefe (1/2 Würfel)
  • 300 ML Milch
  • 75g Butter
  • 1 TL Zucker

Kräuterfüllung:

  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 125g Butter (zimmerwarm)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 100g Pecorino (oder Parmeggiano Reggiano)
  • Kastenkuchenform 30 cm

Zubereitung:

  1. Milch, Butter in einem kleinen Topf auf kleinster Stufe erwärmen, bis die Butter gerade eben geschmolzen ist. Topf vom Herd ziehen.
  2. Hefe und Zucker dazugeben und rühren, bis sich Zucker und Hefe aufgelöst haben.
  3. Mehl und Salz in eine Rührschüssel geben, Hefemilch dazu gießen und mit dem Knethaken des Handrührgerätes oder der Küchenmaschine etwa 5 Minuten kneten.
  1. Teig mit den Händen zu einer Kugel formen und in die leicht bemehlte Schüssel zurück geben.
  2. Teigkugel von oben ebenfalls mit Mehl bestäuben.
  3. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Petersilienblätter abzupfen und zusammen mit dem Knoblauch fein hacken.
  5. Schnittlauch in Röllchen schneiden (geht super mit einer Schere).
  6. Käse fein reiben.
  7. Die Butter mit dem Rührbesen (Handrührgerät/ Küchenmaschine) cremig-weiß aufschlagen.
  8. Die Kräuter, Knoblauch, Salz und Pfeffer unterrühren.
  9. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zum Rechteck ausrollen (ca. 45×35 cm).
  10. Kräuterbutter in kleinen Portionen auf dem Teig verteilen und mit dem Löffelrücken gleichmäßig verstreichen.
  11. 75g auf der verstrichenen Kräuterbutter verteilen.
  12. Teig quer in 6 gleich breite Streifen schneiden.
  13. Die Teigstreifen vorsichtig übereinander legen.
  14. Den Streifenturm in vier gleich große Stücke schneiden.
  15. Die Kastenform mit Backpapier auslegen.
  16. Die vier Streifentürme hochkant von links nach rechts in die Kastenform schichten. Die erste Unterseite nach links außen gegen die Wand schmale Wand der Kastenform setzen. Dann den zweiten und dritten Streifenturm gegen die jeweils oberste Schicht setzen. Den vierten Turm so einsetzen, dass die Unterseite zur rechten schmalen Seite zeigt, also keine Füllungsseite an der Aussenseite anliegt.
  17. Das Brot weitere 30 Minuten, mit einen Geschirrtuch bedeckt, gehen lassen.
  18. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft 160 Grad).
  19. Das Ofenrost (Ofengitter) auf die 2. Schiene von unten in den Backofen setzen.
  20. Das Brot nach der Gehzeit 35 Minuten backen. Nach 20 Minuten Backzeit das Brot locker mit einem Backpapier abdecken.
  21. Nach der Backzeit das Brot aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten in der Form abkühlen lassen.

Ein frischer Salat und das Brot als zusätzliche Sättigungsbeilage – köstlich!

Guten Appetit!

Originalrezept: Brigitte

Spaghetti-Salat

Dieser Salat ist ein Familien-Sommer-Klassiker. Das Dressing besteht nur aus gutem Olivenöl, Salz und Pfeffer. Einfach lecker!


Zutaten Salat (für 4 Personen):

  • 500 g Spaghetti (z.B. DE CECCO – ich liebe sie)
  • 5 Tomaten (normale vollreife Rispentomaten)
  • 200 g kleine Zuchini
  • 20 schwarze Oliven
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • ca. 180 ML Olivenöl
  • 1 Topf Basilikum
  • 80-100g Pinienkerne (z.B. bei Aldi oder Gut&Günstig bei Edeka)
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • (evtl. 1 große Knoblauchzehe)

Zubereitung:

  1. Nudeln kochen.
  2. In eine große Salatschüssel geben.
  3. Das Öl (ca. 180 ml) zu den Nudeln geben.
  4. Einen Teelöffel Salz hinzu geben.
  5. Paprika häuten, würfeln und zu den Nudeln geben.
  6. Oliven der länge nach vierteln. Zu den Nudeln geben.
  1. Die Zucchini waschen, trocken reiben und der Länge nach vierteln. Die Viertel in dünne Scheiben schneiden.
  2. Den Knoblauch schälen und über den Nudeln durch eine Knoblauchpresse drücken. Untermengen.
  3. Die Blätter des Basilikum komplett abzupfen, klein hacken und zu den Nudeln geben. Ich mache das mit meinem Blitzhacker (Zusatzteil zu meinem Pürierstab).
  4. Die Tomaten waschen und vierteln. Jetzt die Kerne und Stielansätze entfernen. Das Tomatenfleisch ebenfalls in Würfel scheiden. Die Tomaten beiseite stellen und erst eine halbe Stunde vor dem Servieren zum Salat geben.
  5. Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Die Kerne stetig in der Pfanne rühren. ACHTUNG: Bleib bei der Pfanne und stell die Hitze nicht zu hoch. Die Pinienkerne verbrennen schnell.
  6. Wenn die Pinienkerne goldbraun sind, diese aus der Pfanne nehmen und auskühlen lassen. Pinienkerne beiseite stellen und erst vor dem Servieren dazu geben.
  7. Vor dem endgültigen Servieren den Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Paprika häuten

Paprika häuten bekommst du auch hin. Für klassische Antipasti oder den Spagehettisalat ist das Grillen und anschließende Häuten der Paprika ein Muss. Keine Angst vor schwarzer Haut!


Zutaten (auf dem Foto 3 Paprika):

  • z.B. 3 Paprika – siehe Foto
  • 1 Backblech
  • evtl. Öl zum Bestreichen des Bleches

  1. Den Grill des Ofens vorheizen.
  2. Die Paprika waschen und trocken reiben.
  3. Jetzt das Gemüse vierteln und Stielansätze/ Kerne entfernen.
  4. Das Backblech mit wenig Öl einfetten und die Paprika mit der Hautseite nach oben aufs Backblech legen.
  5. Das Backblech auf der obersten Schiene des Ofens unter den Grill schieben und ca. 10-12 Minuten grillen. Du kannst immer mal wieder kontrollieren, wie weit die Paprika sind.
  6. Fertig sind sie, wenn die Haut so aussieht, wie auf dem Foto. Spätestens nach 12 Minuten sollte das der Fall sein.
  7. Die Paprika werden jetzt aus dem Ofen geholt und auf eine hitzebeständige Unterlage gestellt.
  8. Feuchte ein Geschirrtuch mit Wasser an, auswringen und lege es über die Paprikahälften.
  9. Nach ca. 30 Minuten entfernst du das Tuch und ziehst die Haut von der Paprika ab. Es macht gar nichts, wenn das Tuch länger auf der Paprika liegt.
  10. Nun können die „Paprikafilets“ 😉 für Salate oder Antipasti weiterverwendet werden.

Guten Appetit!

Nudeln kochen

Es gibt nicht viel, was man beim Nudeln kochen beachten sollte. Die Hauptzutat ist Salz. Das muss in einem ausreichenden Maß ins Wasser.


Zutaten (3-4 Personen):

  • 500g Nudeln (z.B. Bandnudeln; VEGAN: Nudeln ohne Ei)
  • ca. 2,5 Liter Wasser
  • Salz (zum Abschmecken des Wassers)
  • 2-3 EL Öl

  1. Setze das Nudelwasser auf (ohne Öl und Salz).
  2. Wenn das Wasser kocht, salze es so, dass das Wasser gut gesalzen schmeckt. Ja, schmecke das Wasser unbedingt ab!
  3. Wenn das Wasser wieder sprudelnd kocht, können die Nudeln nach Packungsanweisung ins Wasser gegeben und „al dente“ gekocht werden. „Al dente“ bedeutet, dass die Nudeln noch Biss haben, wenn man sie abgießt.
  4. Nach der Kochzeit gießt du die Nudeln in einem Sieb ab und wartest etwas, bis das Wasser abgetropft ist.
  5. Gebe die Nudeln zurück in den Topf, gieße 2-3 Esslöffel Öl drüber und vermenge es mit den Nudeln, damit sie nicht zusammen kleben.

TIPP 1: Für Nudeln mit Bolognese Soße eigenen sich Spirelli besser als Spaghetti, da sie die Soße besser „halten“.

TIPP 2: Nudeln müssen nicht teuer sein. Für die Alltagsküche gibt es günstige Nudeln bei den Discountern.

TIPP 3: Wenn es was besonderes/spezielle Nudel sein soll, z.B. für den Kichererbsen-Nudelsalat, kaufe ich die Nudeln von DE CECCO. Das Geheimnis guter Nudeln ist ihr Eiweißgehalt auf 100g. Diesen findest du in der Nährwert-Tabelle der Verpackung. Bei DE CECCO sind es 14g. Alles, was 13g Eiweiß und mehr auf 100g hat, ist super. Edeka hat z.B. eine günstige Eigenmarke, die das bietet.

Guten Appetit!

Flammkuchen

Flammkuchen ist ein absolutes Seelenfutter. Unbedingt selber machen!


Zutaten (für 4 Personen; 2 blechgroße Flammkuchen):

  • 400 g Mehl (Type 550)
  • 20 g Hefe (1/2 Würfel)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • knapp 1/4 L lauwarmes Wasser
  • 500 g Zwiebeln (mit Schale wiegen)
  • 2 EL Öl
  • 100-200 g Schinkenwürfel (gibt es fertig gewürfelt im Supermarkt; Originalrezept: 200 g durchwachsener geräucherter Speck)
  • 300 g Creme fraiche
  • Salz / Pfeffer

Zubereitung:

  1. Mehl und Salz in eine Teigschüssel geben und vermengen.
  2. Die Hefe im Wasser auflösen und zusammen mit dem Olivenöl in die Teigschüssel geben. 5 Minuten mit den Knethaken des Handrührgerätes oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten.
  3. Die Teigkugel auf der Oberfläche mit Mehl bestäuben und aus der Schüssel heben. Unter dem Teig die Schüssel mehlen.
  4. Den Teig zu einer Kugel formen. Dazu die Seitenränder unter die Kugel ziehen. Das Bild in der Mitte zeigt, wie die Kugel von unten aussieht.
  5. Mit der Unterseite die Kugel in die bemehlte Schüssel zurück setzen.
  6. Die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und gehen lassen, bis der Belag vorbereitet ist ca. 30 Minuten). Die kurze Gehzeit ist OK, man möchte ja einen dünnen Teig haben.
  1. Die Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden (Messer, Handhobel, Küchenmaschine).
  2. Fertig gehobelte Zwiebeln in 2 EL Öl andünsten, bis sie glasig werden (ca. 5-7 Minuten).
  3. Das Creme fraiche mit Salz und Pfeffer verrühren, nach Geschmack.
  4. Den Backofen auf 250° Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  5. Den Hefeteig in zwei Hälften teilen.
  6. Jede Hälfte zu einer möglichst dünnen Platte ausrollen (Blechgröße). Am besten macht man das schon auf dem zugeschnittenen Backpapier. TIPP: Wenn du die Arbeitsfläche vorher feucht abwischt und dann erst das Backpapier auflegst, sorgt die Nässe dafür, dass nichts verrutscht.
  7. Jede Platte mit Creme fraiche bestreichen und mit Zwiebeln bzw. Schinkenwürfeln belegen.
  8. Die Flammkuchen nacheinander im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene in 10-12 Minuten knusprig backen und frisch aus dem Ofen servieren.

TIPP: Den Teig kann man auch in vier Teile aufteilen, die auf Blechgröße ausgerollt dann hauchdünn sind. Man ist dann natürlich länger mit backen beschäftigt.

Je nach Geschmack und Kühlschrankinhalt lässt sich der Belag variieren. Zum fertigen Flammkuchen serviere ich einen frischen Salat (z.B. Tomatensalat).

Guten Appetit!

Orginalrezept: „Frau am Herd“ (Sarah Wiener)