Coleslaw (Kohlsalat)

Dieser Salat schont die Haushaltskasse und ist schnell zubereitet. Der Coleslaw ist lecker als Beilage zu Pizza, Fleisch oder als Salatbeilage zum Abendbrot. Fertig zubereitet, hält er sich einige Tage im Kühlschrank.


Zutaten (4-5 Portionen als Beilage):

  • 1 Spitzkohl (ca. 1 kg)
  • 1/2 gestrichenen TL Salz
  • 200 g Saure Sahne (1 Becher)
  • 2 EL Apfelessig (oder weißer Balsamico)
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 TL Senf (ca. 10g; gerne Dijon Senf (Maille) oder mittelscharfer Senf (Kühne))
  • 1/2 TL Salz / Pfeffer (ich nehme groben Pfeffer) nach Geschmack
  • evtl. Zucker (ich nehme ca. 1/2 Teelöffel)
  • evtl. Selleriesaat (ich nehme einen 1/2 Teelöffel; z.B Just Spices)

  1. Eine größere Schüssel bereit stellen.
  2. Den Spitzkohl halbieren und den Strunk keilförmig rausschneiden (s. Foto).
  3. Jetzt jede Hälfte erneut halbieren, so dass man Viertel erhält.
  4. Anschließend den Spitzkohl in dünne Streifen schneiden. Hier beginnt man jeweils an der Spitze eines Viertels zu schneiden. Ich verarbeite den Kohl mit der Küchenmaschine (s. Fotos).
  5. Den gehobelten Spitzkohl mit einem halben Teelöffel Salz bestreuen und mit gewaschenen Händen gut durchkneten. Der Salat wird dann saftiger und bekömmlicher.
  6. Die saure Sahne, den Apfelessig, das Olivenöl, Senf und Pfeffer verrühren und zum Spitzkohl geben.
  1. Alle Zutaten gut miteinander vermengen.
  2. Zum Schluss alles mit Salz und Pfeffer abschmecken (evtl. inklusive Zucker).
  3. Vor Verzehr den Coleslaw mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Steht er länger bis zum Verzehr, sollte man vor dem Servieren nochmal mit Salz, Pfeffer und eventuell Zucker abschmecken.

Guten Appetit!

Ich nehme zum Abwiegen von Esslöffel- und Teelöffel-Einheiten ein Standard-Löffel-Maß. Das ist ein Beispiel. Es gibt so etwas in verschiedenen Varianten.

Linsensalat

Das klassische Abendessen meiner Kindheit war „Abendbrot“. Die Familie traf sich am Tisch und es gab Brot mit Wurst oder Käse. Auch in meiner eigenen Familie war das, als die Kinder klein waren, so. Jetzt sind alle Familienmitglieder erwachsen und das Leben verändert sich. In der Woche, wenn keiner Lust hat zu kochen, gibt es oft „Salat+“. Das Plus sind dann Vollkornbrot/ Knäckebrot mit Belag. Diesen Linsensalat gab es neulich zum ersten Mal. Das Rezept liegt schon lange in meinem Ordner. Ich habe es verdoppelt, um auch am nächsten Tag noch etwas für einen Mittagssnack zu haben. Wie erwartet, sehr lecker und wert hier geteilt zu werden!


Zutaten (für 2 Portionen):

  • 1 Dose braune Linsen (265 g Abtropfgewicht)
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Stange Staudensellerie (nur den grünen Teil zwischen Unterteil und Trieben)
  • 150 g Cocktailtomaten

für das Dressing:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Balsamessig (weiß oder braun)
  • 2 TL körniger Senf (z.B. Maille)
  • 1 TL Dijonsenf (z.B. Maille)
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 Bund glatte Petersilie (mindestens Blätter von 5 Stielen)
  • Salz / Pfeffer

Im Original werden noch zwei Esslöffel Kapernäpfel dazu gegeben (Stiele entfernen und Kapernäpfel halbieren.).


  1. Eine größere Schüssel bereit stellen.
  2. Alle fertigen Zutaten in die Schüssel geben.
  3. Die Linsen in ein Sieb geben, gründlich kalt abspülen und gut abtropfen lassen.
  4. Die Zwiebel pellen, vierteln und jedes Viertel, von der Spitze beginnend, in feine Streifen scheiden (oder halbieren und über einem Gemüsehobel fein hobeln.)
  5. Bei den Frühlingszwiebeln die Wurzeln abschneiden und die erste äußere Schicht entfernen. Das sehr dunkle Grün entfernen und den Rest in feine Ringe schneiden.
  6. Die Selleriestange waschen und den weißen Wurzelansatz und die Triebe am oberen Ende abscheiden. Nun die Fäden der Stange entfernen. Auf YOU TUBE findet sich ein gutes HOW TO „Sellerie schälen“ des Maggi Kochstudios.
  7. Danach die Stange in feine Scheiben schneiden.
  8. Die Tomaten waschen und halbieren (evtl. die Hälften quer halbieren).
  9. Die Petersilienblätter von den Stielen zupfen und grob hacken.
  10. Die Zutaten für das Dressing in einer Extraschüssel verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
  11. Die Knoblauchzehe gehackt (oder gepresst) ins Dressing geben.
  12. Das vorbereitete Gemüse, das Dressing und die Petersilienblätter vermengen und mindestens 10 Minuten ziehen lassen.
  13. Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

Orginalrezept: Zeitschrift „LIVING AT HOME“/ Juli 2017

Kartoffelsalat (der Familienklassiker)

Dieser Kartoffelsalat ist unser Familienklassiker. Wenn es der Kartoffelsalat mit „Mayo“ sein soll, dann wird dieser nach unserem Familienrezept hergestellt. Es gibt so viele Anlässe, zu denen Kartoffelsalat mit „Mayo“ gut ankommt: beim Grillen, als Party-Buffet Ergänzung und nicht zuletzt als „Würstchen mit Kartoffelsalat“ zu Weihnachten (etc.).


Zutaten Salat (für 4-5 Personen):

WICHTIG: Einen Abend vorher Kartoffeln, Gurken und Zwiebelsud ansetzen.

  • ca. 1200 g Kartoffeln (festkochend; gerne BIO)
  • 100 g gewürfelte Gewürzgurken (mindestens 3 Gewürzgurken; ein großes Glas „Gewürzgurken“ von Kühne kaufen, dann hat man auch genug leckeres Gurkenwasser)
  • 250 ml Gurkenwasser (von den Gewürzgurken; Rest Gurken zeitnah verbrauchen, einfach so essen; im Kühlschrank aufbewahren.)
  • 100 g gewürfelte Zwiebeln
  • 250 g Miracel Wip (Vollfett; oder alternativ Hellmann’s Mayonnaise vegan)
  • 120 g grob geraspelter Apfel (z.B. Elster; geschält)
  • 1 1/2 TL Salz
  • Pfeffer

TIPP 1: Stellt man die doppelte Menge Kartoffelsalat her, reicht es, bei 250 ml Gurkenwasser zu bleiben.

TIPP 2: Ist einem der Salat nicht „feucht“ genug, ergänzt man einen Esslöffel neutrales Pflanzenöl.


Zubereitung:

  1. Kartoffeln kochen – siehe Anleitung „Kartoffeln kochen“ -> Pellkartoffeln. https://carolakocht.org/2020/06/01/kartoffeln-kochen/.
  2. Während die Kartoffeln kochen, Gurken und Zwiebeln in feine Würfel schneiden.
  3. 250 ml Gurkenwasser durch ein Sieb gießen und abmessen (In einem großen Glas sind 250 ml enthalten.).
  4. Das Gurkenwasser in einen Topf und die Zwiebelwürfel dazu geben.
  5. Nun die Kartoffeln pellen und in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Hat man große und kleine Kartoffeln dabei, halbiere ich die großen Kartoffeln längs und schneide dann von diese Stücken die Scheiben ab.
  6. Nun setzt man Kartoffeln, Gurken und Zwiebeln über Nacht an: Die Hälfte der Kartoffelscheiben in eine Dose/Schüssel geben. Die Gurkenwürfel zur Hälfte darauf geben. Jetzt die zweite Hälfte Kartoffelscheiben und dann die restlichen Gurken darüber geben.
  7. Das Gurkenwasser mit den Zwiebeln ca. 30 Sekunden aufkochen lassen und heiß über die Kartoffeln geben. Dabei darauf achten, dass man über alle Kartoffeln Gurkenwasser träufeln lässt.
  8. Nicht umrühren, sondern nur mit einem einem Deckel/ Teller bedeckt in den Kühlschrank stellen und über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Morgen (der fertige Salat sollte noch 2-3 Stunden ziehen; mehr geht immer) :

  1. Kartoffeln aus dem Kühlschrank holen (evtl. in eine größere Schüssel/ Topf umfüllen um die letzte Phase der Fertigstellung gut durchführen zu können).
  2. Miracel Wip, Salz und Pfeffer zu den Kartoffeln geben.
  3. Das Miracel Wip Glas mit einem Esslöffel Wasser „sauber“ schütteln und den Inhalt ebenfalls zu den Kartoffeln geben.
  4. Den Apfel schälen und grob in die Schüssel mit den Kartoffeln raspeln.(Ich lasse inzwischen auch oft die Schale dran, aber der Apfel verschwindet optisch, wenn man die Schale entfernt.)
  5. Nun alles vorsichtig zusammen mengen. Ich mache das mit einem Teigschaber. Man hebt die Kartoffelscheiben von unten nach oben, bis eine gute Mischung entsteht. Ziel ist alles zu vermengen und möglichst die Kartoffelscheiben nicht kaputt zu machen.
  6. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Der Kartoffelsalat kann mit selbst gemachten Frikadellen auch zu einem leckeren Mittag-/Abendessen werden. Fisch, vegetarischer Burger oder einfach Brot/ Laugenbrezel funktionieren natürlich auch als Beilage. 🤩

Guten Appetit!

Frikadellen in Soße

Die klassischen Frikadellen sind hier mit einer leckeren Sahnesoße verbunden. Fast wie „Köttbullar a la Ikea“.


Zutaten (4 Personen):

  • 400 ml Rinderfond (fertig im Supermarkt zu kaufen)
  • 200 ml Sahne (z.B. H-Sahne im Tetrapack von Aldi – gut fürs Vorratsregal)
  • Salz/ Pfeffer
  • (evtl. Stärkemehl/ Soßenbinder zum Binden der Soße)
  • Öl zum Braten
  • gekochter Reis als Beilage (evtl. gedünstete Möhren in Butter)

TIPP: Reste lassen sich einfrieren. Es lohnt sich also, auch wenn man nur zu zweit ist, die Menge für vier zu kochen. Oder man nutzt, das Mehr als Meal-Prep für den nächsten Tag.


Zubereitung:

  1. Alle Zutaten nach dem Rezept „Frikadellen (klassisch)“ in eine Schüssel geben.
  2. Petersilie von den Stängeln zupfen, fein hacken und auch in die Schüssel geben.
  3. Nun alles mit den Händen verkneten, so dass ein gut durchmischter Hackteig entsteht.
  4. 24 kleine und möglichst gleich große Bällchen formen. TIPP: Hände immer wieder mit kaltem Wasser befeuchten hilft, dass schöne Bällchen entstehen.
  5. Vier Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen
  6. Alle Frikadellen bei mittlerer Hitze in 8 Minuten fertig braten. Beiseite stellen.
  7. Das Fett auf einen separaten Teller auf ein Küchentuch abgießen.
  8. Jetzt den Fond in die Pfanne geben und den Bratensatz lösen, in dem man den Fond einmal aufkochen lässt.
  9. Den Fond durch ein Haarsieb in einen separaten Topf gießen.
  10. Die Sahne und die Frikadellen hinzu geben.
  11. Alles für fünf Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen.
  12. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Soße ist nach diesem Kochvorgang nicht sehr dickflüssig, was ich lecker finde. Zusammen mit Reis (+ Gemüse z.B. gedünstete Möhren) hast du eine leckere Mahlzeit.

Soße andicken: Wenn du die Soße sämiger haben möchtest, kannst du sie vorsichtig andicken. Dies geht z.B. mit einer glattgerührten Mischung aus 1 TL Stärkemehl in 3 EL Wasser. Von dieser Mischung gibt man teelöffel-weise etwas zur Sahnesoße. ACHTUNG: Immer nach Zugabe eines Teelöffels einmal aufkochen lassen, da erst mit dem Aufkochen die Bindung aktiviert wird.

Guten Appetit!

Frikadellen (klassisch)

Klassische Frikadellen sind schnell gemacht. Je nachdem wie groß man die Frikadellen formt, können es entweder Burgerpatties oder kleine Party-Frikadellen werden.


Zutaten (24 kleine Partyfrikadellen):

  • 200 g Zwiebeln (ohne Schale gewogen; fein gewürfelt)
  • 2 EL Öl
  • 600g gemischtes Hack (vom lokalen Fleischer/Schlachter; Die Qualität der Fleischbasis zahlt sich aus.)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 40g Paniermehl (z.B. vom Bäcker)
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 1/2 TL Pfeffer (oder nach Geschmack)
  • 20 g Senf (2 TL; z.B. Kühne mittelscharf)
  • 4 EL Öl
  • beschichtete Pfanne

TIPP: Die Frikadellen lassen sich auch einfrieren. Im Kühlschrank gelagert halten sich gebratene Frikadellen max. 5 Tage.

Es gibt natürlich auch die Rezeptvarianten mit altbackenem Brötchen oder Toastbrot. Ich finde diese Variante praktisch und unkompliziert.


Zubereitung:

  1. Die Zwiebel sehr klein würfeln und im Öl andünsten. Danach vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  2. Hack, Ei, Paniermehl, Salz, Paprika edelsüß, Pfeffer, Senf und die abgefühlte Zwiebel in eine Schüssel geben,
  3. Hände waschen.
  4. Nun alles mit den Händen verkneten, so dass ein gut durchmischter Hackteig entsteht.
  5. 24 kleine und möglichst gleich große Bällchen formen. TIPP: Hände immer wieder mit kaltem Wasser befeuchten hilft, dass schöne glatte Bällchen entstehen.
  6. Vier Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen
  7. Alle Frikadellen bei mittlerer Hitze in 8-10 Minuten fertig braten. Sind die Frikadellen größer verlängert sich die Garzeit.

Die gebratenen Frikadellen sind als Meal Prep im Kühlschrank zu lagern und sind dann in der Woche, mit Salat kombiniert, schnell zu einer Mahlzeit ergänzt.

Salatvorschläge: Kartoffelsalat mit Brühe oder Bulgursalat mit Feta

Guten Appetit!

Eingelegte Zwiebeln

Es lohnt sich ein Glas dieser Zwiebeln im Kühlschrank zu haben. Lecker zu Brot mit selbst gemachtem Hummus, als Zutat für Pita/Burger/Wraps oder als Topping für die Salat Bowl. Köstlich!


Zutaten:

  • 200 g rote Zwiebeln (geschält gewogen).
  • 180 ml Apfelessig (12 Esslöffel; z.B. Hengstenberg „Milder Apfel Balsamessig“)
  • 180 ml Wasser (12 Esslöffel)
  • 1 TL Salz (etwa 10 g)
  • 2 TL Zucker (etwa. 15 g)
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner (4 g)
  • 1 TL Senfkörner (4 g; z.B. von Ostmann)
  • (evtl. 3-5 Knoblauchzehen/ 1-2 TL frische Kräuter – Diese mit den Zwiebeln ins Glas geben.)
  • Schraubglas/ Weck-Glas für mindestens 250 ml Inhalt

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen, von oben halbieren und die Hälften mit einem scharfen Messer in dünne Streifen (3-5 mm) schneiden.

Die Zwiebelstreifen mit den Fingern trennen. Löst sich die Haut, packt man diese zur Seite. Ich nehme nur die „schönen“ Streifen. Den Rest der Zwiebel friere ich für die nächste Gemüsepfanne ein.

Jetzt die Zwiebel dicht in das Glas drücken, dabei darauf achten, dass die Streifen nicht kaputt gehen. Den Deckel neben dem Glas bereit halten. Passt nicht alles rein, ist das nicht schlimm. Wartet bis der Essig drüber gegossen wird, dann lässt es sich komplett packen.

Essigflüssigkeit:

  1. Essig, Wasser, Salz, Pfeffer und Senfkörner in einen kleinen Topf geben und verrühren und erhitzen.
  2. Sobald die Flüssigkeit sprudelnd kocht, füllst du sie vorsichtig in das Glas mit den Zwiebeln, drückst die Zwiebeln nochmal mit einem Teelöffel in die Flüssigkeit runter und verschließt das Glas fest. Achtung: Die Flüssigkeit ist noch heiß, arbeite vorsichtig.
  3. Nun lässt man die Zwiebeln im geschlossenen Glas vollständig abkühlen und stellt sie danach in den Kühlschrank.

Im Kühlschrank halten sich die geöffneten Zwiebeln ca. einen Monat. Aber so lange stehen sie da nicht. 😉

Guten Appetit!

Mehlschwitze (klassische Soßenbasis)

Die Mehlschwitze ist ein klassische Basis zum Herstellen von Soßen; z.B. für Eier in Senfsoße oder zum Herstellen eine Soße zu kurz gebratenem Fleisch oder der klassischen Béchamelsoße, wie sie in einer traditionellen Lasagne gebraucht wird. Die Herstellung ist nicht schwierig und diese Soßenbasis ist vielseitig einsetzbar.


Zutaten:

  • 50 g Butter (oder Margarine/ Öl)
  • 45 g Mehl (Type 405); TIPP: Klassisch ist ungefähr gleiche Teile Mehl und Butter zu nehmen (s. Rezept). Ich mag es lieber mit 30 g Mehl, da die Soßen immer noch nach dicken bzw. der Flüssigkeitsanteil verkocht.
  • 250 ml Flüssigkeit (z.B. Brühe: ca. 1 TL/ 10 g Brühepulver (Gemüse-, Hühner- oder Rinderbrühe) auf 1/4 L heißes Wasser; abschmecken! )

TIPP 1: Für eine klassische helle Soße zu gedünstetem Gemüse kann man als Flüssigkeit auch nur Milch oder je zur Hälfte Wasser und Milch verwenden.

Tipp 2: Soßen mit Mehlschwitze als Basis sollten möglichst hergestellt werden, wenn man sie braucht. Das ist schnell gemacht und die Grundzutaten kann man immer im Vorrat haben.


Zubereitung:

  1. Wasser abmessen und in einem Wasserkocher oder einem Topf aufkochen.
  2. Einen Teelöffel Brühe (ca. 10 g) einrühren.
  3. Die Butter abwiegen und in einem Topf erhitzen.
  4. Das Mehl mit einer Gabel oder einem kleinen Schneebesen in die Butter einrühren.
  5. Das Mehl unter Rühren ein Minute anschwitzen. Das Mehl soll blubbernd braten, aber Achtung: nicht anbrennen!
  6. Wenn das Mehl goldgelb angeschwitzt ist, wird unter ständigem Rühren die Brühe in den Topf gegossen. An dieser Stelle muss man ausreichend rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Falls das doch passiert, hilft ein Pürierstab 😉.
  7. Jetzt lässt man alles einmal aufkochen.
  8. Nun kann man die Soße in die Richtung vollenden, die man haben will (z.B. mit 60 ml Sahne und Tomatenmark (schnelle Tomatensoße) oder mit 60 ml Sahne und Muskatnuss als helle Soße für gedünstetes Gemüse.

TIPP 1: Wenn du eine Mehlschwitze für gedünstetes Gemüse machst, dann hebe die Flüssigkeit, in der du das Gemüse gedünstet hast auf und nutze diese mit als Flüssigkeit (fülle bis auf 1/4 Liter mit Brühe auf).

TIPP 2: Man kann die Mehlschwitze auch mit Öl und darin glasig gedünsteten Zwiebeln starten (siehe Bild).


Béchamelsoße:

  1. Mehlschwitze mit ausschließlich Milch zubereiten (Mehl und Butter nach den klassischen Mengenangaben)
  2. 1/4 TL Salz zugeben.
  3. Muskat nach Geschmack.

Soße für Kurzgebratenes:

  1. 250 ml Brühe zubereiten (für diese Anwendung mit Geflügelbrühenpulver).
  2. Das Fleisch portionsweise (z.B. 500 g Hühnerbrustfilet; in kleine Streifen geschnittenen) in Pflanzenöl (z.B. Rapsöl; 2-3 EL) anbraten.
  3. Das fertig gebratene Fleisch auf einen Teller beiseite stellen.
  4. Die Pfanne vom Herd nehmen und vorsichtig die Brühe hineingeben. So werden die Röstaromen, die beim Anbraten des Fleisches entstanden sind gelöst und geben der Brühe noch zusätzliches Aroma.
  5. Über einem Gefäß wird die Flüssigkeit der Pfanne durch ein feines Sieb („Haarsieb“) gegossen.
  6. Wisch die Pfanne mit einem Küchentuch aus und arbeite mit ihr weiter.
  7. Die Butter in der Pfanne erhitzen.
  8. Eine halbe gewürfelte Zwiebel hinzu geben und ca. 3 Minuten glasig dünsten.
  9. Das Mehl hinzu geben und unter Rühren eine Minute „anschwitzen“.
  10. Jetzt gibt man unter Rühren die abgegossene Brühe aus der Pfanne hinein. Sobald die Soße aufkocht, setzt die Bindung der Mehlschwitze ein.
  11. Jetzt gibt man zu der Soße noch klassische Sahne oder eine pflanzliche Alternative hinzu, so wie man es mag. Ein paar Tropfen Zitronensaft passen auch gut zu Geflügel.
  12. Schmeck mit Salz und Pfeffer ab.
  13. Zuletzt gibt du die angebratenen Fleischstücke wieder dazu und erhitzt diese.
  14. Dazu Reis und gedünstete Möhren und fertig ist ein köstliches Hauptgericht.

Senfsoße: Rezept folgt

Guten Appetit!

Pizzasoßen (rot + weiss)

Pizza selber zu machen ist die günstigste und leckerste Variante Pizza zu essen. Jeder kann den Belag nach Geschmack wählen und es ist schon beim gemeinsamen Belegen ein großer Spaß in der Küche.


Zutaten für Tomatensoße (für 4 Pizzen :

  • 2 Schalotten (50 g ungeschält; oder eine kleine Zwiebel)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Dose ganze geschälte Tomaten (400 g e; 260 g Abtropfgewicht; gerne: „San Marzano“ Tomaten)
  • 2 EL Öl (z.B. Olivenöl)
  • 1 EL Tomatenmark (15 g)
  • 1/2 TL Zucker (5 g)
  • 1/2 TL Salz (5 g)
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Pfeffer

Kochzeit: 20 Minuten


Zubereitet wird die Soße so, wie unter meinem Rezept „Tomatensoße“ angegeben.

TIPP: Man kann die Soße auch auf Vorrat kochen. Sie lässt sich sehr gut einfrieren.


Zutaten für Weiße Soße (für 2 Pizzen :

  • 1/2 Packung Mozzarella (etwa 65 g)
  • 125 g Saure Sahne
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer

  1. Mozzarella abtropfen lassen und grob raspeln.
  2. Saure Sahne und Olivenöl gut verrühren.
  3. Mozzarella unterheben.
  4. Die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn du eine Pizza herstellen möchtest, fertige einen Pizzateig an. Mein vorgeschlagener Teig reicht für vier Pizzen. Dann stellst du die Soße deiner Wahl her (siehe oben).

Wenn der Teig und die Soße fertig sind. Rollst du eine Portion Pizzateig aus und verteilst die Soße deiner Wahl darauf (bei Tomatensoße nehme ich 3-4 EL). Den Belag wählst du so, wie du magst (z.B. rohe Tomaten, rohe Paprikastreifen und dünne rohe Zwiebelstreifen, geriebenen Parmesan, etwas Olivenöl). Dann muss die Pizza nur noch bei Ober-/Unterhitze 210° für ca. 10-12 Minuten gebacken werden. Auch hier kommt es wieder darauf an, wie man die Pizza mag. Probiert einfach aus, ob ihr die Pizza lieber auf dem Blech oder dem Ofenrost gebacken mögt.

TIPP: Auch der Teig lässt sich portionsweise einfrieren. Wenn du den Teig nach dem Einfrieren verwenden möchtest. Holst du ihn morgens aus dem TK-Fach und lässt ihn in einer bemehlten Schüssel auftauen. Danach kann er verarbeitet werden, als hättest du ihn gerade erst zusammen gerührt.

Guten Appetit!

Schoko-Muffins (vegan)

Im Januar 2021 haben Katharina und ich den VEGANUARY mit gemacht. Diese Rezeptentwicklung kam bei der restlichen Familie gut an und ist seit dem im Keksglas unser Wochenbegleiter für eine Kaffee-Eins-Pause im Home Office.


Zutaten (für ein Muffinblech):

  • 175 g vegane Butter (oder Pflanzenmargarine)
  • 160 g Zucker
  • 1 PK Vanillezucker mit Bourbon Vanille (oder 1 TL Vanilleextrakt)
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL geschroteter Leinsamen (20 g)
  • 6 EL heißes Wasser (1x aufgekocht; ca. 76 g)
  • 230 g Mehl (Type 405)
  • 50 g Backkakao
  • 2 TL Backpulver (10 g; z.B. Weinsteinbackpulver)
  • 125 ml Hafermilch
  • 50 g Halbbitter-Schokolade (50 % Kakao; vegan; z.B. RAPUNZEL „Nirwana Noir“ (Zartbitter-Praline) oder ALPIA Zartbitter)
  • Muffinblech
  • Papierförmchen für das Muffinblech

TIPP: Wer eine Küchenmaschine hat die ganze Leinsamen zu Leinsamen-Mehl verarbeiten kann, nutzt das und lässt dieses mit Wasser aufquellen. Dann wird der Teig feiner. Lecker sind aber beide Varianten!


  1. Den geschroteten Leinsamen in eine Schüssel geben und das Wasser darüber gießen.
  2. Die Mischung 30 Minuten abgedeckt quellen lassen.
  3. Weiche Butter, Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz abwiegen und mit dem Rührbesen der Küchenmaschine mindestens 3-5 Minuten aufschlagen.
  4. Das Mehl, den Kakao und das Backpulver in einer separaten Schüssel abwiegen und mischen.
  5. Die Schokolade abwiegen und mit einem Messer (oder Blitzhacker) klein Hacken.
  6. Den Ofen auf Umluft 180° vorheizen (oder Ober/ Unterhitze 200°).
  7. Das Muffinblech mit den Papierförmchen bestücken.
  8. Die Leinsamen zu der Butter-Zucker-Mischung geben und kurz unterrühren.
  9. Die Hafermilch abmessen und zur Butter-Zucker-Mischung geben (noch nicht rühren).
  10. Jetzt die Mehlmischung darauf gießen und alles zügig miteinander verrühren – nur so lange, bis sich alle Zutaten gerade eben so verbunden haben.
  11. Die gehackte Schokolade darauf geben und mit einem Kochlöffel/ Teigschaber kurz unterheben.
  12. Den Teig gleichmäßig auf die Fröschen verteilen.
  13. Auf dem Ofenrost für 20-25 backen.

Nach 20 Minuten mit einem Holzstäbchen (z.B. Zahnstocher) testen, ob die Muffins gar sind. Kleben Krümel am Holzstäbchen gib dem Muffinblech noch zusätzliche Backzeit (ca. 3-5 Minuten).

Lass die Muffins auskühlen und gebe sie in ein luftdichtes Gefäß, wenn sie nicht sofort gegessen werden. Sie halten sich dann mehrere Tage.

Guten Appetit!

Mohnfüllung

Zutaten (für einen Mohnstriezel):

  • 1 Vanilleschote (Mark ausgekratzt) oder 1 TL Vanilleextrakt
  • 50 g Marzipanrohmasse (kalt)
  • 250 ml Hafermilch (z.B. Oatly; oder Kuhmilch)
  • 40 g Zucker
  • 100 g gemahlener Mohn (im gut sortierten Backregal deines Supermarktes)
  • 15 g Speisestärke
  • 1 Ei (Kl. M; BIO)

TIPP: Der Mohn, der nicht verbraucht wird, kann eingefroren werden.


  1. Nur 200 ml der Hafermilch in einen Topf geben.
  2. Die Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark heraus kratzen und in die Hafermilch geben.
  3. Das Marzipan auf einer groben Raspel in den Topf reiben.
  4. Den Zucker in den Topf geben.
  5. Die Mischung unter Rühren kurz aufkochen lassen.
  6. Den Mohn abwiegen und unter Rühren in den Topf geben und nochmals kurz aufkochen lassen.
  7. Zum Schluss die Ei-Hafermilch unter Rühren in den Topf geben und ein weiteres Mal aufkochen lassen.
  8. Die restlichen 50 ml Hafermilch mit dem Ei verrühren.
  9. Die Ei-Hafermilch-Mischung unter Rühren in den Topf geben und nochmals alles nur kurz aufkochen lassen.

Bis zur weiteren Verarbeitung der Mohnfüllung deckt man diese direkt auf der Oberfläche mit einer Klarsichtfolie ab und lässt die Mohnfüllung auskühlen.

Backzeit: Die Mohnfüllung sollte max. 25-30 Minuten auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze (180° Umluft) gebacken werden.

Lecker zum Beispiel in einem Mohnstrietzel.

Guten Appetit!

Rezeptidee: BRIGITTE 12/2017