Frikadellen in Soße

Die klassischen Frikadellen sind hier mit einer leckeren Sahnesoße verbunden. Fast wie „Köttbullar a la Ikea“.


Zutaten (4 Personen):

  • 400 ml Rinderfond (fertig im Supermarkt zu kaufen)
  • 200 ml Sahne (z.B. H-Sahne im Tetrapack von Aldi – gut fürs Vorratsregal)
  • Salz/ Pfeffer
  • (evtl. Stärkemehl/ Soßenbinder zum Binden der Soße)
  • Öl zum Braten
  • gekochter Reis als Beilage (evtl. gedünstete Möhren in Butter)

TIPP: Reste lassen sich einfrieren. Es lohnt sich also, auch wenn man nur zu zweit ist, die Menge für vier zu kochen. Oder man nutzt, das Mehr als Meal-Prep für den nächsten Tag.


Zubereitung:

  1. Alle Zutaten nach dem Rezept „Frikadellen (klassisch)“ in eine Schüssel geben.
  2. Petersilie von den Stängeln zupfen, fein hacken und auch in die Schüssel geben.
  3. Nun alles mit den Händen verkneten, so dass ein gut durchmischter Hackteig entsteht.
  4. 24 kleine und möglichst gleich große Bällchen formen. TIPP: Hände immer wieder mit kaltem Wasser befeuchten hilft, dass schöne Bällchen entstehen.
  5. Vier Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen
  6. Alle Frikadellen bei mittlerer Hitze in 8 Minuten fertig braten. Beiseite stellen.
  7. Das Fett auf einen separaten Teller auf ein Küchentuch abgießen.
  8. Jetzt den Fond in die Pfanne geben und den Bratensatz lösen, in dem man den Fond einmal aufkochen lässt.
  9. Den Fond durch ein Haarsieb in einen separaten Topf gießen.
  10. Die Sahne und die Frikadellen hinzu geben.
  11. Alles für fünf Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen.
  12. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Soße ist nach diesem Kochvorgang nicht sehr dickflüssig, was ich lecker finde. Zusammen mit Reis (+ Gemüse z.B. gedünstete Möhren) hast du eine leckere Mahlzeit.

Soße andicken: Wenn du die Soße sämiger haben möchtest, kannst du sie vorsichtig andicken. Dies geht z.B. mit einer glattgerührten Mischung aus 1 TL Stärkemehl in 3 EL Wasser. Von dieser Mischung gibt man teelöffel-weise etwas zur Sahnesoße. ACHTUNG: Immer nach Zugabe eines Teelöffels einmal aufkochen lassen, da erst mit dem Aufkochen die Bindung aktiviert wird.

Guten Appetit!

Frikadellen (klassisch)

Klassische Frikadellen sind schnell gemacht. Je nachdem wie groß man die Frikadellen formt, können es entweder Burgerpatties oder kleine Party-Frikadellen werden.


Zutaten (24 kleine Partyfrikadellen):

  • 200 g Zwiebeln (ohne Schale gewogen; fein gewürfelt)
  • 2 EL Öl
  • 600g gemischtes Hack (vom lokalen Fleischer/Schlachter; Die Qualität der Fleischbasis zahlt sich aus.)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 40g Paniermehl (z.B. vom Bäcker)
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 1/2 TL Pfeffer (oder nach Geschmack)
  • 20 g Senf (2 TL; z.B. Kühne mittelscharf)
  • 4 EL Öl
  • beschichtete Pfanne

TIPP: Die Frikadellen lassen sich auch einfrieren. Im Kühlschrank gelagert halten sich gebratene Frikadellen max. 5 Tage.

Es gibt natürlich auch die Rezeptvarianten mit altbackenem Brötchen oder Toastbrot. Ich finde diese Variante praktisch und unkompliziert.


Zubereitung:

  1. Die Zwiebel sehr klein würfeln und im Öl andünsten. Danach vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  2. Hack, Ei, Paniermehl, Salz, Paprika edelsüß, Pfeffer, Senf und die abgefühlte Zwiebel in eine Schüssel geben,
  3. Hände waschen.
  4. Nun alles mit den Händen verkneten, so dass ein gut durchmischter Hackteig entsteht.
  5. 24 kleine und möglichst gleich große Bällchen formen. TIPP: Hände immer wieder mit kaltem Wasser befeuchten hilft, dass schöne glatte Bällchen entstehen.
  6. Vier Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen
  7. Alle Frikadellen bei mittlerer Hitze in 8-10 Minuten fertig braten. Sind die Frikadellen größer verlängert sich die Garzeit.

Die gebratenen Frikadellen sind als Meal Prep im Kühlschrank zu lagern und sind dann in der Woche, mit Salat kombiniert, schnell zu einer Mahlzeit ergänzt.

Salatvorschläge: Kartoffelsalat mit Brühe oder Bulgursalat mit Feta

Guten Appetit!

Eingelegte Zwiebeln

Es lohnt sich ein Glas dieser Zwiebeln im Kühlschrank zu haben. Lecker zu Brot mit selbst gemachtem Hummus, als Zutat für Pita/Burger/Wraps oder als Topping für die Salat Bowl. Köstlich!


Zutaten:

  • 200 g rote Zwiebeln (geschält gewogen).
  • 180 ml Apfelessig (12 Esslöffel; z.B. Hengstenberg „Milder Apfel Balsamessig“)
  • 180 ml Wasser (12 Esslöffel)
  • 1 TL Salz (etwa 10 g)
  • 2 TL Zucker (etwa. 15 g)
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner (4 g)
  • 1 TL Senfkörner (4 g; z.B. von Ostmann)
  • (evtl. 3-5 Knoblauchzehen/ 1-2 TL frische Kräuter – Diese mit den Zwiebeln ins Glas geben.)
  • Schraubglas/ Weck-Glas für mindestens 250 ml Inhalt

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen, von oben halbieren und die Hälften mit einem scharfen Messer in dünne Streifen (3-5 mm) schneiden.

Die Zwiebelstreifen mit den Fingern trennen. Löst sich die Haut, packt man diese zur Seite. Ich nehme nur die „schönen“ Streifen. Den Rest der Zwiebel friere ich für die nächste Gemüsepfanne ein.

Jetzt die Zwiebel dicht in das Glas drücken, dabei darauf achten, dass die Streifen nicht kaputt gehen. Den Deckel neben dem Glas bereit halten. Passt nicht alles rein, ist das nicht schlimm. Wartet bis der Essig drüber gegossen wird, dann lässt es sich komplett packen.

Essigflüssigkeit:

  1. Essig, Wasser, Salz, Pfeffer und Senfkörner in einen kleinen Topf geben und verrühren und erhitzen.
  2. Sobald die Flüssigkeit sprudelnd kocht, füllst du sie vorsichtig in das Glas mit den Zwiebeln, drückst die Zwiebeln nochmal mit einem Teelöffel in die Flüssigkeit runter und verschließt das Glas fest. Achtung: Die Flüssigkeit ist noch heiß, arbeite vorsichtig.
  3. Nun lässt man die Zwiebeln im geschlossenen Glas vollständig abkühlen und stellt sie danach in den Kühlschrank.

Im Kühlschrank halten sich die geöffneten Zwiebeln ca. einen Monat. Aber so lange stehen sie da nicht. 😉

Guten Appetit!

Mehlschwitze (klassische Soßenbasis)

Die Mehlschwitze ist ein klassische Basis zum Herstellen von Soßen; z.B. für Eier in Senfsoße oder zum Herstellen eine Soße zu kurz gebratenem Fleisch oder der klassischen Béchamelsoße, wie sie in einer traditionellen Lasagne gebraucht wird. Die Herstellung ist nicht schwierig und diese Soßenbasis ist vielseitig einsetzbar.


Zutaten:

  • 50 g Butter (oder Margarine/ Öl)
  • 45 g Mehl (Type 405); TIPP: Klassisch ist ungefähr gleiche Teile Mehl und Butter zu nehmen (s. Rezept). Ich mag es lieber mit 30 g Mehl, da die Soßen immer noch nach dicken bzw. der Flüssigkeitsanteil verkocht.
  • 250 ml Flüssigkeit (z.B. Brühe: ca. 1 TL/ 10 g Brühepulver (Gemüse-, Hühner- oder Rinderbrühe) auf 1/4 L heißes Wasser; abschmecken! )

TIPP 1: Für eine klassische helle Soße zu gedünstetem Gemüse kann man als Flüssigkeit auch nur Milch oder je zur Hälfte Wasser und Milch verwenden.

Tipp 2: Soßen mit Mehlschwitze als Basis sollten möglichst hergestellt werden, wenn man sie braucht. Das ist schnell gemacht und die Grundzutaten kann man immer im Vorrat haben.


Zubereitung:

  1. Wasser abmessen und in einem Wasserkocher oder einem Topf aufkochen.
  2. Einen Teelöffel Brühe (ca. 10 g) einrühren.
  3. Die Butter abwiegen und in einem Topf erhitzen.
  4. Das Mehl mit einer Gabel oder einem kleinen Schneebesen in die Butter einrühren.
  5. Das Mehl unter Rühren ein Minute anschwitzen. Das Mehl soll blubbernd braten, aber Achtung: nicht anbrennen!
  6. Wenn das Mehl goldgelb angeschwitzt ist, wird unter ständigem Rühren die Brühe in den Topf gegossen. An dieser Stelle muss man ausreichend rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Falls das doch passiert, hilft ein Pürierstab 😉.
  7. Jetzt lässt man alles einmal aufkochen.
  8. Nun kann man die Soße in die Richtung vollenden, die man haben will (z.B. mit 60 ml Sahne und Tomatenmark (schnelle Tomatensoße) oder mit 60 ml Sahne und Muskatnuss als helle Soße für gedünstetes Gemüse.

TIPP 1: Wenn du eine Mehlschwitze für gedünstetes Gemüse machst, dann hebe die Flüssigkeit, in der du das Gemüse gedünstet hast auf und nutze diese mit als Flüssigkeit (fülle bis auf 1/4 Liter mit Brühe auf).

TIPP 2: Man kann die Mehlschwitze auch mit Öl und darin glasig gedünsteten Zwiebeln starten (siehe Bild).


Béchamelsoße:

  1. Mehlschwitze mit ausschließlich Milch zubereiten (Mehl und Butter nach den klassischen Mengenangaben)
  2. 1/4 TL Salz zugeben.
  3. Muskat nach Geschmack.

Soße für Kurzgebratenes:

  1. 250 ml Brühe zubereiten (für diese Anwendung mit Geflügelbrühenpulver).
  2. Das Fleisch portionsweise (z.B. 500 g Hühnerbrustfilet; in kleine Streifen geschnittenen) in Pflanzenöl (z.B. Rapsöl; 2-3 EL) anbraten.
  3. Das fertig gebratene Fleisch auf einen Teller beiseite stellen.
  4. Die Pfanne vom Herd nehmen und vorsichtig die Brühe hineingeben. So werden die Röstaromen, die beim Anbraten des Fleisches entstanden sind gelöst und geben der Brühe noch zusätzliches Aroma.
  5. Über einem Gefäß wird die Flüssigkeit der Pfanne durch ein feines Sieb („Haarsieb“) gegossen.
  6. Wisch die Pfanne mit einem Küchentuch aus und arbeite mit ihr weiter.
  7. Die Butter in der Pfanne erhitzen.
  8. Eine halbe gewürfelte Zwiebel hinzu geben und ca. 3 Minuten glasig dünsten.
  9. Das Mehl hinzu geben und unter Rühren eine Minute „anschwitzen“.
  10. Jetzt gibt man unter Rühren die abgegossene Brühe aus der Pfanne hinein. Sobald die Soße aufkocht, setzt die Bindung der Mehlschwitze ein.
  11. Jetzt gibt man zu der Soße noch klassische Sahne oder eine pflanzliche Alternative hinzu, so wie man es mag. Ein paar Tropfen Zitronensaft passen auch gut zu Geflügel.
  12. Schmeck mit Salz und Pfeffer ab.
  13. Zuletzt gibt du die angebratenen Fleischstücke wieder dazu und erhitzt diese.
  14. Dazu Reis und gedünstete Möhren und fertig ist ein köstliches Hauptgericht.

Senfsoße: Rezept folgt

Guten Appetit!

Pizzasoßen (rot + weiss)

Pizza selber zu machen ist die günstigste und leckerste Variante Pizza zu essen. Jeder kann den Belag nach Geschmack wählen und es ist schon beim gemeinsamen Belegen ein großer Spaß in der Küche.


Zutaten für Tomatensoße (für 4 Pizzen :

  • 2 Schalotten (50 g ungeschält; oder eine kleine Zwiebel)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Dose ganze geschälte Tomaten (400 g e; 260 g Abtropfgewicht; gerne: „San Marzano“ Tomaten)
  • 2 EL Öl (z.B. Olivenöl)
  • 1 EL Tomatenmark (15 g)
  • 1/2 TL Zucker (5 g)
  • 1/2 TL Salz (5 g)
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Pfeffer

Kochzeit: 20 Minuten


Zubereitet wird die Soße so, wie unter meinem Rezept „Tomatensoße“ angegeben.

TIPP: Man kann die Soße auch auf Vorrat kochen. Sie lässt sich sehr gut einfrieren.


Zutaten für Weiße Soße (für 2 Pizzen :

  • 1/2 Packung Mozzarella (etwa 65 g)
  • 125 g Saure Sahne
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer

  1. Mozzarella abtropfen lassen und grob raspeln.
  2. Saure Sahne und Olivenöl gut verrühren.
  3. Mozzarella unterheben.
  4. Die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn du eine Pizza herstellen möchtest, fertige einen Pizzateig an. Mein vorgeschlagener Teig reicht für vier Pizzen. Dann stellst du die Soße deiner Wahl her (siehe oben).

Wenn der Teig und die Soße fertig sind. Rollst du eine Portion Pizzateig aus und verteilst die Soße deiner Wahl darauf (bei Tomatensoße nehme ich 3-4 EL). Den Belag wählst du so, wie du magst (z.B. rohe Tomaten, rohe Paprikastreifen und dünne rohe Zwiebelstreifen, geriebenen Parmesan, etwas Olivenöl). Dann muss die Pizza nur noch bei Ober-/Unterhitze 210° für ca. 10-12 Minuten gebacken werden. Auch hier kommt es wieder darauf an, wie man die Pizza mag. Probiert einfach aus, ob ihr die Pizza lieber auf dem Blech oder dem Ofenrost gebacken mögt.

TIPP: Auch der Teig lässt sich portionsweise einfrieren. Wenn du den Teig nach dem Einfrieren verwenden möchtest. Holst du ihn morgens aus dem TK-Fach und lässt ihn in einer bemehlten Schüssel auftauen. Danach kann er verarbeitet werden, als hättest du ihn gerade erst zusammen gerührt.

Guten Appetit!

Schoko-Muffins (vegan)

Im Januar 2021 haben Katharina und ich den VEGANUARY mit gemacht. Diese Rezeptentwicklung kam bei der restlichen Familie gut an und ist seit dem im Keksglas unser Wochenbegleiter für eine Kaffee-Eins-Pause im Home Office.


Zutaten (für ein Muffinblech):

  • 175 g vegane Butter (oder Pflanzenmargarine)
  • 160 g Zucker
  • 1 PK Vanillezucker mit Bourbon Vanille (oder 1 TL Vanilleextrakt)
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL geschroteter Leinsamen (20 g)
  • 6 EL heißes Wasser (1x aufgekocht; ca. 76 g)
  • 230 g Mehl (Type 405)
  • 50 g Backkakao
  • 2 TL Backpulver (10 g; z.B. Weinsteinbackpulver)
  • 125 ml Hafermilch
  • 50 g Halbbitter-Schokolade (50 % Kakao; vegan; z.B. RAPUNZEL „Nirwana Noir“ (Zartbitter-Praline) oder ALPIA Zartbitter)
  • Muffinblech
  • Papierförmchen für das Muffinblech

TIPP: Wer eine Küchenmaschine hat die ganze Leinsamen zu Leinsamen-Mehl verarbeiten kann, nutzt das und lässt dieses mit Wasser aufquellen. Dann wird der Teig feiner. Lecker sind aber beide Varianten!


  1. Den geschroteten Leinsamen in eine Schüssel geben und das Wasser darüber gießen.
  2. Die Mischung 30 Minuten abgedeckt quellen lassen.
  3. Weiche Butter, Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz abwiegen und mit dem Rührbesen der Küchenmaschine mindestens 3-5 Minuten aufschlagen.
  4. Das Mehl, den Kakao und das Backpulver in einer separaten Schüssel abwiegen und mischen.
  5. Die Schokolade abwiegen und mit einem Messer (oder Blitzhacker) klein Hacken.
  6. Den Ofen auf Umluft 180° vorheizen (oder Ober/ Unterhitze 200°).
  7. Das Muffinblech mit den Papierförmchen bestücken.
  8. Die Leinsamen zu der Butter-Zucker-Mischung geben und kurz unterrühren.
  9. Die Hafermilch abmessen und zur Butter-Zucker-Mischung geben (noch nicht rühren).
  10. Jetzt die Mehlmischung darauf gießen und alles zügig miteinander verrühren – nur so lange, bis sich alle Zutaten gerade eben so verbunden haben.
  11. Die gehackte Schokolade darauf geben und mit einem Kochlöffel/ Teigschaber kurz unterheben.
  12. Den Teig gleichmäßig auf die Fröschen verteilen.
  13. Auf dem Ofenrost für 20-25 backen.

Nach 20 Minuten mit einem Holzstäbchen (z.B. Zahnstocher) testen, ob die Muffins gar sind. Kleben Krümel am Holzstäbchen gib dem Muffinblech noch zusätzliche Backzeit (ca. 3-5 Minuten).

Lass die Muffins auskühlen und gebe sie in ein luftdichtes Gefäß, wenn sie nicht sofort gegessen werden. Sie halten sich dann mehrere Tage.

Guten Appetit!

Mohnfüllung

Zutaten (für einen Mohnstriezel):

  • 1 Vanilleschote (Mark ausgekratzt) oder 1 TL Vanilleextrakt
  • 50 g Marzipanrohmasse (kalt)
  • 250 ml Hafermilch (z.B. Oatly; oder Kuhmilch)
  • 40 g Zucker
  • 100 g gemahlener Mohn (im gut sortierten Backregal deines Supermarktes)
  • 15 g Speisestärke
  • 1 Ei (Kl. M; BIO)

TIPP: Der Mohn, der nicht verbraucht wird, kann eingefroren werden.


  1. Nur 200 ml der Hafermilch in einen Topf geben.
  2. Die Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark heraus kratzen und in die Hafermilch geben.
  3. Das Marzipan auf einer groben Raspel in den Topf reiben.
  4. Den Zucker in den Topf geben.
  5. Die Mischung unter Rühren kurz aufkochen lassen.
  6. Den Mohn abwiegen und unter Rühren in den Topf geben und nochmals kurz aufkochen lassen.
  7. Zum Schluss die Ei-Hafermilch unter Rühren in den Topf geben und ein weiteres Mal aufkochen lassen.
  8. Die restlichen 50 ml Hafermilch mit dem Ei verrühren.
  9. Die Ei-Hafermilch-Mischung unter Rühren in den Topf geben und nochmals alles nur kurz aufkochen lassen.

Bis zur weiteren Verarbeitung der Mohnfüllung deckt man diese direkt auf der Oberfläche mit einer Klarsichtfolie ab und lässt die Mohnfüllung auskühlen.

Backzeit: Die Mohnfüllung sollte max. 25-30 Minuten auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze (180° Umluft) gebacken werden.

Lecker zum Beispiel in einem Mohnstrietzel.

Guten Appetit!

Rezeptidee: BRIGITTE 12/2017

Mousse au Chocolat

Zu welchen Gelegenheiten isst man ein Dessert? Na klar, wenn man etwas Besonderes bieten möchte. Das gelingt mit diesem Klassiker ganz bestimmt. Das Mousse lässt sich sehr gut einen Tag vorher zubereiten.


Zutaten (für 8-10 Portionen):

  • 200 g Zartbitterkuvertüre (70% Kakao)
  • 50 g Vollmilchkuvertüre (ca. 35% Kakao)
  • 1/2 TL Meersalz (z.B. Fleur de Sel)
  • 1 Ei (M)
  • 2 Eigelb (M)
  • 2 EL Cognac (ersatzweise Orangensaft)
  • 600 ML Schlagsahne (3 BE a 200 g)
  • zwei Schüsseln, um über einem Wasserbad Zutaten vorzubereiten.
  • ein Schüssel, um die Sahne zu schlagen.
  • ein Mörser für das Salz
  • einen Schneebesen
  • Handrührgerät oder eine Küchenmaschine, um Ei und Sahne aufzuschlagen

Zubereitung:

  1. Zartbitter- und Vollmilchkuvertüre fein hacken und über einem heißen Wasserbad schmelzen. ACHTUNG: Das Wasserbad darf nicht zu heiß sein.
  2. Das Salz in einem Mörser fein zerreiben.
  3. Das Salz mit dem Ei und den Eigelben in einem Schlagkessel über dem heißen Wasserbad cremig-dicklich aufschlagen. ACHTUNG: Nicht zu heiß werden lassen, sonst gerinnt das Ei.
  4. Jetzt den Schlagkessel mit der Eimasse vom Wasserbad nehmen, damit die Masse nicht zu stark erhitzt wird.
  5. Die geschmolzene Kuvertüre wird nun nach und nach in die Eimasse gegeben und untergerührt. ACHTUNG: Nicht zu viel Schokolade auf einmal hinein geben, damit die Eimasse nicht gerinnt.
  6. Jetzt Cognac (oder Orangensaft) unterrühren. Die Masse muss glatt gerührt sein dun muss nun etwas abkühlen, bevor die Sahne hinzu gegeben werden kann.
  7. Als nächstes wird die Sahne halb steif geschlagen. Wenn sie zu fest ist, verbindet sie sich nicht mit der Kuvertüre.
  8. 1/3 der geschlagenen Sahne mit einem Schneebesen unter die abgekühlte Kuvertüre rühren.
  9. Die restliche Sahne unterheben.
  10. Jetzt kann die Mousse in eine Form (z.B. 30 x 25 cm) gefüllt und glattgestrichen werden oder man verteilt sie auf 8-10 kleine Weckgläser.

TIPP: Vorm Servieren kann man Schokolade über die Mousse als Dekoration reiben.

Guten Appetit!

Rezeptidee: Zeitschrift essen & trinken

Pizzateig

Dieser Hefeteig ist DER Pizzateig, um Pizza selber zu machen. Zum Gleich-weiter-verarbeiten oder Einfrieren (portionsweise)- alles geht.


Zutaten (vegan; für 4 Pizza-Böden):

  • 400 g Weizenmehl, Type 550
  • 100 g Hartweizengrieß
  • 1/2 EL Salz (gestrichen; 12 g)
  • 1/2 EL brauner Zucker (gestrichen; 8 g)
  • 1 Paket Trockenhefe (7g)
  • 325 ml lauwarmes Wasser (z.B. 200 + 125 im Messbecher 😉)

Belag (Vorschlag; je nach Auswahl vegan oder vegetarisch):

  • 1x Rezept Tomatensoße (für Pizza)
  • 2-3 Mozzarella (ca. 1/2 pro Pizza)
  • Parmesan (frisch gerieben; nach Geschmack)
  • Mais (Dose), Paprika, Tomaten, Pilze

TIPP: Bei dem Belag gibt es keine Grenzen. Alles geht. Sowohl Käse als auch der weitere Belag können vollständig nach persönlichem Geschmack ausgesucht werden.


Zubereitung:

  1. Mehl, Hefe, Salz und Zucker in eine Teigschüssel geben.
  2. Alles kurz mischen.
  3. Jetzt das lauwarme Wasser zugeben.
  4. Alles für mindestens fünf Minuten langsam mit der Hand oder Küchenmaschine kneten, bis der Teig geschmeidig ist.
  5. Teig zu einer Kugel formen, in die Teigschüssel legen und mit einem Küchenhandtuch abdecken.
  6. Den Teig mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
  1. Den Backofen auf 210° Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Den Pizzateig in vier Portionen (ca. 212 g) aufteilen.
  3. Jede Portion auf einem Backpapier ausrollen.
  4. 3-4 Esslöffel Tomatensoße jeweils auf die Pizza geben und verteilen.
  5. Nun kann die Pizza nach Geschmack belegt werden. Der letzte Belag ist standardmäßig Käse.
  6. Das Backpapier mit Pizza legt man auf ein Backblech und hängt dieses auf die mittlere Schiene in den Ofen. Backzeit: ca. 12 Minuten

TIPP: Ihr könnt den Teig auch nur in 2 Portionen aufteilen und blechweise belegen bzw. backen.

TIPP: Wenn ihr Pizzateig nicht braucht, kann der portionsweise eingefroren werden.

TIPP: Bereitet die Tomatensoße selbst zu. Das geht schnell und ist sehr lecker.

Guten Appetit!

Rezeptidee: Jamie Oliver (Zeitschrift: Meine Familie und ich)

Rotkohl (die schnelle Variante)

Dieser Rotkohl ist die Variante meiner Mutter. Sie macht ihn „schon immer“ so. Seit ich selber für eine Familie koche, weiß ich warum. Es ist einfach praktisch, wenn es für manche Dinge eine schnelle Variante gibt, die man jederzeit vom Vorratsbord holen kann.


Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 Glas Kühne Rotkohl (ohne zusätzliches Zutaten; 680 g Füllmenge)
  • 1 Zwiebel
  • 4 Nelken
  • 2-3 EL Johannisbeergelee
  • 1 geschälter, geraspelter Apfel (80-100g)
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Butter (15-30 g; VEGAN: 2 EL Pflanzenöl (meine Mutter nimmt Gänseschmalz))
  • Stärkemehl (z.B. Mondamin)

  1. Butter in einem Topf schmelzen lassen.
  2. Die Hälfte des Rotkohls in den Topf geben.
  3. Die Zwiebel schälen und mit vier Nelken spicken.
  4. Die Zwiebel in die Mitte des Rotkohls legen.
  5. Jetzt dem Apfel schälen und grob in den Topf reiben.
  6. Eine Prise Salz hinzu geben. (Eine Prise ist eine kleine Menge einer feinkörnigen Substanz, die jemand zwischen zwei Fingern fassen kann.)
  7. Nun die zweite Hälfte des Rotkohls in den Topf geben.
  8. Mit einem Deckel verschließen und alles für 20 Minuten köcheln lassen.
  9. Nach 20 Minuten gibt man das Johannisbeergelee in den Topf, schließt diesen wieder und gibt 10 Minuten weitere Kochzeit hinzu.
  10. Nach 30 Minuten Kochzeit entfernt man die Zwiebel mit den Nelken.
  11. Nun kann der Rotkohl noch mit Stärkemehl etwas abgebunden werden. Hierfür füllt man 2 TL Stärkemehl in eine kleine Schüssel und rührt diese mit 3-4 EL Wasser zu einer glatten Flüssigkeit ohne Klumpen.
  12. Jetzt gibt man so viel von der Stärkemehl-Mischung in den Rotkohl wie man möchte (2-3 EL). WICHTIG: Nach jeder Zugabe muss der Rotkohl einmal aufkochen, damit man das Ergebnis der Bindung sieht, bevor man diesen Vorgang bis zur gewünschten Bindung wiederholt.
  13. Zum Schluss mit Johannisbeergelee und Salz abschmecken.

Guten Appetit!

Rinderrouladen mit Rotkohl und Kartoffelklößen