Rinderrouladen

Rinderrouladen sind eine wirklich tolle Sache. Klar, die Herstellung ist, bis sie im Topf liegen und schmoren etwas aufwendig. Aber es lohnt sich!


Zutaten (12 Stück; für eine große Runde oder 6 gleich essen & 6 einfrieren):

  • 12 Scheiben Rindsrouladen (beim örtlichen Fleischer gekauft)
  • 4 Gläser Rinderfond (a 400ml; evtl. Rinderbrühepulver plus Wasser)
  • 300 g Gewürzgurken (1 großes Glas Gewürzgurken (z.B. Kühne …..))
  • 300g Zwiebeln (geschält)
  • 200g Schinkenwürfel (geräuchert; z.B. Schinken Nuggetz von Reinert; gibt es gewüfelt zu kaufen)
  • 130 g Senf mittelscharf (5-6 Esslöffel; z.B. Kühne)
  • 1 Becher Saure Sahne (pro 6 Rouladen brauchst man etwa 2-3 Esslöffel für die Soße; griechischer Joghurt funktioniert auch)
  • 2 getrocknete Lorbeerblätter
  • Salz/ Pfeffer
  • Bindegarn (zum Kochen geeignet, im Haushaltsregal des Supermarktes)
  • Butaris (zum Anbraten)
  • evtl. Rinderbrühe (Pulver)

Zum fertig stellen der Soße:

  • Speisestärke (z.B. Mondamin)
  • Saure Sahne

TIPP: Fangt die Flüssigkeit aus dem Gurkenglas auf und friert sie ein. Die Flüssigkeit kann man gut für die Herstellung von Kartoffelsalat gebrauchen.

TIPP: Die Rinderrouladen lassen sich hervorragend vorbereiten. Hierfür die Rouladen nach dem Schmorvorgang, wenn sie abgekühlt sind, einfrieren.


Zubereitung:

  1. Die Zwiebeln und Gewürzgurken fein würfeln (wirklich kleine Würfel)
  2. Alles mit dem gewürfelten Schinken und dem Senf vermengen.
  3. Die Rouladenscheiben auf die saubere Arbeitsfläche in der Küche ausbreiten.
  4. Mit der Masse bestreichen – je nach Rouladengröße 2-3 Esslöffel der Mischung.
  5. Mit Salz und Pfeffer bestreuen.
  6. Rouladen aufrollen und wie ein Päckchen verschnüren. Versuche mit dem Längsfaden dafür zu sorgen, dass die Rouladen-Enden locker geschlossen sind.
  1. Die Rouladen in einer Pfanne in heißem Fett rundherum anbraten.
  2. Fertige Rouladen in einem großen Topf nebeneinander legen.
  3. Die Lorbeerblätter hinzu geben.
  4. Mit dem erhitzen Rinderfond übergießen. Eventuell füllt man noch mit Rinderbrühe auf. Die Rouladen sollten fast mit Flüssigkeit bedeckt sein.
  5. Die Rouladen sollen jetzt bei schwacher Hitze 70 Minuten schmoren – Topf geschlossen halten. Die Flüssigkeit köchelt leicht.
  6. Nach 70 Minuten sind die Rouladen fertig und könnten jetzt gegessen werden.
  7. Lorbeerblätter entfernen.

Alternativ kann man auch die Hälfte oder alle Rouladen portionsweise mit Fond einfrieren (Fond gleichmäßig auffüllen). Für mich sind Rinderrouladen ein Feiertags- oder Gästeessen. Ich habe je sechs Rouladen eingefroren, um sie zu einem späteren Zeitpunkt mit Rotkohl und Kartoffelklößen zu genießen.


Fertigstellung der Rouladen (evtl. Rouladen einen Abend vorher auftauen lassen):

  1. Nur den Fond in einen Topf geben und eine 1/2 Tasse der Flüssigkeit entnehmen.
  2. Den Fond im Topf erhitzen.
  3. In die Tasse mit dem Fond zwei Teelöffel Stärkemehl geben und gut verrühren (für ca. 800-1000 ml Flüssigkeit; in dieser Zubereitung 6 Rouladen + 1/2 Menge Fond).
  4. Die Mischung in den Topf zurück geben und gut unterrühren.
  5. Alles aufkochen lassen. Der Fond bekommt durch das Stärkemehl eine Bindung und wird zur Soße. Ich mag es, wenn die Soße möglichst leicht gebunden ist. Nach ca. einer Minute leichtem Aufkochen erreicht man die finale Bindung. Man kann den Vorgang des Andicken nochmal wiederholen. Aber Achtung: immer wenig Stärkewasser zugießen, eine Minute köcheln lassen und abwarten, ob die Soße so ist, wie man sie haben möchte.
  6. Nun wieder die Hitze der Kochplatte reduzieren und zwei bis drei Esslöffel Saure Sahne einrühren (evtl. die Soße mit einem Pürierstab kurz pürieren).
  7. Die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Nun gibt man die Rouladen hinzu und lässt diese 20-30 Minuten in der Soße erwärmen.

Wir essen sehr gerne Kartoffelklöße und Rotkohl zu den Rinderrouladen.

Guten Appetit!

Basisrezept meiner Mutter:

2 Kommentare zu „Rinderrouladen

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